Rekultivierung und Renaturierung

Rekultivierung – den Abbauraum als Nutzfläche für Tiere und Pflanzen wieder zur Verfügung stellen

Neben Ausgleichsmaßnahmen führt FCN in den eigenen Steinbrüchen Rekultivierungsmaßnahmen durch, die über eine entsprechend genehmigte Planung festgelegt wurden. Der Begriff Rekultivierung wird hauptsächlich für Bereiche des Berg- und Tagebaus verwendet.

Hierbei geht es um die Wiederherstellung von Lebensräumen, die durch Abbau oder Lagerung von Abraummaterial zerstört waren. Wie der Name bereits ahnen lässt, kommt es hierbei auf ein "wieder in Kultur nehmen" an – etwa für forstwirtschaftliche und landwirtschaftliche Nutzflächen (Wälder, Äcker, Streuobstwiesen, Weinberge, Grünland).

Renaturierung – den Abbauraum als naturnahen Lebensraum für Fauna und Flora wiederherstellen

Renaturierung ist die gesetzlich vorgeschriebene Wiederherstellung von naturnahen Lebensräumen für Tiere und Pflanzen durch bestimmte gestalterische Maßnahmen. Ergebnisse von Renaturierung können Naherholungsgebiete, Wälder, Seen sowie Moore und Sümpfe sein.

Für FCN ist es immer wichtig, im Vorfeld einen Abbauplan (Rekultivierung oder Renaturierung) mit Behörden und Betroffenen zu erörtern und die beste Lösung zu finden – so ist es in der Vergangenheit stets geschehen.

Schonender Natur- und Landschaftsverbrauch

Die erkundeten abbaubaren Gesteinsvorräte des Phonolith-Steinbruches Rupsroth sowie der Basaltsteinbrüche Billstein und Suhl belaufen sich nach heutigen Abbaumengen berechnet jeweils auf rund 70 Jahre.

Wir sichern diese Abbaumöglichkeiten durch eine detaillierte, sorgfältig abgestimmte Abbau- und Rekultivierungsplanung. Dies geschieht nicht zum Selbstzeck, sondern sichert die Versorgung der Region mit Baumaterialien für den Straßen- und Betonbau sowie die Versorgung unserer eigenen Betonwerke mit Gesteinskörnungen. Die Standorte der Betonwerke rechtfertigen sich durch ihre Nähe zur Rohstoffbasis.

Der Eingriff in die Natur bedarf einer Planung, die einen möglichst schonenden natur- und landschaftsverbrauchenden Charakter haben sollte. Es ist selbstverständlich, dass Ausgleichsmaßnahmen durchgeführt werden müssen. Schonender Natur- und Landschaftsverbrauch bedeutet jedoch auch, dass aufgeschlossene Vorkommen möglichst vollständig ausgebeutet werden. So lässt sich verhindern, dass an anderer Stelle vorzeitig ein weiterer Eingriff in die Natur erfolgt.

Mögliche Rekultivierungsziele als Folgenutzung sind vor allem:

  • Frühere Nutzung wieder möglich machen
  • Eine andere Nutzung anstreben (beispielsweise Land-/Forstwirtschaft, Wasserfläche, Baugebiet, Gewerbegebiet)

Mögliches Renaturierungsziel:

  • Abbaustelle wird (eventuell mit geringer Unterstützung) der Natur überlassen

Im Sinne des vorsorgenden Naturschutzes sind die Beteiligten bestrebt, unter den Gesichtspunkten des wirtschaftlich Machbaren, ehemalige Abbaustellen als Biotope in Natur und Landschaft wiedereinzugliedern.

Tiere und Pflanzen erobern die Landschaft neu

Der Natur mehr zurückgeben als ihr zu entnehmen.

Der Gesteinsabbau bei FCN findet im Einklang mit der Natur statt. Basalt und Phonolith bauen wir so behutsam und naturverträglich wie möglich ab. Die Abbauflächen sollen nach der Betriebsphase mit großer Sorgfalt wieder in die Naturlandschaft integriert (rekultiviert oder renaturiert) werden. So möchten wir der Fauna und Flora ihren Lebensraum zurückgeben.

Wenn es soweit ist, sollen Naturbiotope entstehen, in denen sich seltene Pflanzen und Tiere wie Orchideen, Flussregenpfeifer oder Kreuzkröten wohl fühlen und die neuen Gebiete in Besitz nehmen. In Deutschland leben in einigen neuen Rückzugsräumen sogar mehr Arten als vor dem Abbau. Diese neue Artenvielfalt ist auch ein Beitrag zum gelebten Umweltschutz.

FCN lebt nicht nur von der Natur, sondern vor allem mit ihr.

Kontakt

 

F. C. NÜDLING Natursteine GmbH + CO. KG
Ruprechtstraße 24, 36037 FULDA
0661/83 87 – 0
fcn.natursteine(at)nuedling.de

 

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