F.C. NÜDLING Natursteine GmbH + Co. KG

Mit der Kompetenz von über 125 Jahren blickt FCN in die Zukunft. Das Unternehmen betreibt drei Steinbrüche in der Rhön und gehört zu den starken Arbeitgebern in der Region. Die eigenen Werke in Rupsroth Hilders, Billstein Ehrenberg und Suhl Nüsttal produzieren vor allem Splitt, Edelsplitt, Asphaltprodukte und Sand für den Straßen-, Wege-, Beton- und Ingenieurbau sowie für die Garten- und Landschaftsgestaltung in öffentlichen Räumen und privaten Parzellen. FCN ist jedoch äußerst flexibel und kann auf innovative Anforderungen des Marktes schnell reagieren.

 

Über 125 Jahre Erfahrung

Zufriedene Kunden, motivierte Mitarbeiter und hochwertige Produkte.

Großes Produktsortiment

Schotter, Splitt, Edelsplitt, Basalt, Phonolith und Asphaltmischgut.

Verantwortung für die Umwelt

Schonender Natur- und Landschaftsverbrauch, Renaturierung.

Natursteine abbauen – die Natur bewahren

Wir setzen auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Es ist die Kombination aus unternehmerischem Erfolg, der Verantwortung für nachfolgende Generationen und nachhaltigem Umweltschutz, die FCN in seiner Unternehmenspolitik verankert hat.

Heute bereits an morgen denken und die Zukunft im Visier haben – das ist unser Leitmotiv nicht nur im Gesteinsabbau. 2015 hat das Unternehmen sein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 zertifiziert und trägt so nachweislich zu einer positiven Energiebilanz bei.

Mehr über Natursteine erfahren

Umwelt und Gesteinsabbau – in der Rhön im Einklang mit der Natur

In der Rhön wird in Basaltsteinbrüchen aktiv Basalt abgebaut und zu Splitt und Edelsplitt verarbeitet. Diese Gesteinskörnungen werden für den Straßenbau und für die Fertigung von Beton und Betonelementen für die Wege- und Gartengestaltung verwendet.

+++ AKTUELLES +++

Peter Nüdling zieht sich aus FCN-Geschäftsführung zurück
FCN-Geschäftsführer nun im Ruhestand / Sven Schrothe übernimmt Nachfolge

Fulda. Meilenstein in der Geschichte des Fuldaer Traditionsunternehmens Franz Carl Nüdling: Nach 36 Jahren im Unternehmen, davon 29 Jahre an der Spitze zieht sich FCN-Geschäftsführer Peter Nüdling in den Ruhestand zurück. FCN-Geschäftsführer Bernhard Pilz würdigte zum Abschied in einer betriebsinternen Verabschiedung „sein langjähriges Engagement, seinen Sachverstand und Weitblick sowie seine Aktivitäten im Ehrenamt“. Nüdlings Nachfolger in der Franz Carl Nüdling Basaltwerke GmbH + Co. KG ist Sven Schrothe und damit erstmals ein nicht aus den Gesellschafterfamilien stammender Geschäftsführer.

„Sven Schrothe bringt ein breites Erfahrungsspektrum aus den Branchen Maschinenbau, Kunststoffindustrie und Bauwirtschaft sowie in der Unternehmensführung mit“, so Pilz. Neben dem Studium zum Wirtschaftsingenieur hat er den Industriemeister Metall und den technischen Betriebswirt inne.

Peter Nüdling trat 1984 nach Ingenieur-Studium und Aufbaustudium zum Wirtschafts-Ingenieur als Assistent der Geschäftsführung in das Unternehmen FCN ein. 1991 wurde er Geschäftsführer, als Nachfolger seines Vaters Hans Dieter Nüdling, und übernahm die Verantwortung für den Bereich Technik. Neben der Gesamtgeschäftsführung stand Peter Nüdling auch den Tochterbetrieben und deren Werken vor.

„36 Jahre Tätigkeit bei FCN bedeuten viele Höhen und Tiefen“, bilanzierte Pilz und führte einige Zahlen auf: Betrug der Umsatz 1984 umgerechnet rund 21,5 Millionen Euro, stieg er 1991 auf 67,5 Millionen Euro. Es folgten die wirtschaftlich stärksten Jahre in der ersten Hälfte der 1990er Jahre, danach ein massiver und länger anhaltender Einbruch der Baukonjunktur mit entsprechenden wirtschaftlichen Auswirkungen auch auf das osthessische Traditionsunternehmen. „Die zugewonnenen Umsätze gingen zwischenzeitlich verloren, lagen aber 2020 wieder über dem Niveau zu Beginn der Geschäftsführer-Tätigkeit von Peter Nüdling.“

Pilz sprach nicht nur den Eifer Nüdlings rund um Strategie und breit gefächertem Produktprogramm von FCN an, sondern auch seine umfangreiche ehrenamtliche Tätigkeit in Verbänden und Kooperationen, etwa in der SF-Kooperation oder als jeweils langjähriger Vorsitzender von Hessenbeton und der Natursteinindustrie Hessen/Thüringen sowie im Bundesvorsitz des Natursteinverbandes. An Peter Nüdling gerichtet sagte Bernhard Pilz: „Es gilt, Danke zu sagen. Danke für deinen Einsatz und dein Engagement.“ Peter Nüdling wird dem Unternehmen nicht nur als Gesellschafter, sondern zudem auch als neues Beiratsmitglied weiterhin eng verbunden bleiben.

Peter Nüdling freut sich auf seine neu gewonnene Freizeit und will sich künftig neben der Familie auch verstärkt um seine vielfältigen Hobbys kümmern. Dazu zählen Oldtimer, Kunst und Architektur ebenso wie das Fotografieren. Stellvertretend für das FCN-Team überreichte ihm sein ehemaliger Geschäftsführerkollege zum Abschied ein kleines Präsent: „Nochmals vielen Dank für dein aktives Wirken für FCN – und alles Gute, Zufriedenheit und persönliches Wohlergehen für deinen neuen Lebensabschnitt.“


Sehen Sie hier das neueste Video vom Bundesverband Mineralische Rohstoffe e. V.

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Das Video "Mineralische Rohstoffindustrie - Der Faktencheck" zeigt wichtige Fakten zum Thema Mineralische Rohstoffe und deren Nutzung.

Das Video wurde erstellt von: www.bv-miro.org

Rohstoffe aus FCN-Steinbrüchen

Basaltwerk Billstein

Das Basaltwerk Billstein ist seit 1923 in Betrieb. Seitdem wird im Steinbruch Basalt abgebaut und zu Schotter, Splitt, Edelsplitt und Sand für den Straßen-, Wege- und Betonbau aufbereitet. 1982 und 1996 erfolgten grundlegende Erneuerungen hin zum Edelsplittwerk Billstein.

Phonolith- und Betonwerk Rupsroth

Das Phonolith- und Betonwerk Rupsroth gewinnt seit 1893 Phonolith und bereitet das Material zu Splitt und Edelsplitt für FCN-eigene Produkte auf. Eine moderne Sandaufbereitung zur Produktion von Schmelzsanden für die Glas- und Dämmstoffindustrie wurde 2012 in Betrieb genommen.

Basalt- und Asphaltmischwerk Suhl

Den Steinbruch Suhl hat FCN im Jahr 1951 übernommen. Neben Schotter, Splitt und Edelsplitt für den Straßen- und Betonbau werden hier auch Straßenbauprodukte mit einer Asphaltmischanlage hergestellt.

Abbauleistung in unseren Steinbrüchen
  • Werk Billstein – 500.000 t Basalt pro Jahr
  • Werk Suhl – 700.000 t Basalt pro Jahr
  • Werk Rupsroth – 70.000 t Phonolith pro Jahr

Die Natur im Blick

Für die Rhön typisch sind Basaltblockhalden und Basaltblöcke, die von den Wanderwegen aus erkundet werden können.

Weitere Basaltformationen gibt es am Gangolfsberg am Steinernen Haus. Hier ist auch der Basaltsee zu finden, zuvor ein Steinbruch für Basaltabbau, der als See renaturiert wurde und ein schönes Ausflugsziel für Rhönbesucher ist.

 

Mehr zur Renaturierung

Natursteine vulkanischen Ursprungs

Basalt

Basalt wurde von den Geowissenschaftlern des BDG zum Gestein des Jahres 2009 gekürt.

Phonolith

Phonolith wurde vom Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler (BDG) zum Gestein des Jahres 2014 gekürt.

Andesit

Andesit wurde vom Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler (BDG) zum Gestein des Jahres 2020 gekürt.

Zum Gestein des Jahres gekürt

Phonolith lässt sich aus dem griechischen mit „klingender Stein“ übersetzen. Diesen Namen wählte 1824 der Mineraloge Karl Cäsar von Leonhard, weil das Gestein klar und hell klingt, wenn mit einem Gegenstand dagegen geklopft wird. Es gibt auch Stimmen, die Goethe die Bezeichnung „klingender Stein“ zuschreiben.

2014 kürte der Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler (BDG) und die Deutsche Gesellschaft für Geowissenschaften (DGG) Phonolith zum Gestein des Jahres.

Phonolith ist weniger bekannt als Basalt, entsteht jedoch ebenfalls durch Abkühlung heißer Gesteinsschmelzen nach Vulkanausbrüchen.

Das Gestein kommt weltweit in den Regionen vor, die vulkanisch geprägt sind. Das sind zum Beispiel in Deutschland neben der Rhön die Eifel, der Spessart und der Kaiserstuhl. Es gibt europaweit auch Vorkommen in Frankreich, Italien, auf den Kanarischen Inseln, in Spanien und England sowie in Nord- und Südamerika und Afrika. 

Phonolith lässt sich vielseitig nutzen. Nicht nur im Einsatz als Naturstein im Innen- und Außenbereich, sondern auch als Schotter sowie Gesteinskörnungen in Beton. Phonolith als Glasrohstoff eignet sich zudem für die Herstellung von grünem Flaschenglas.

Besuch im Steinbruch Billstein

So funktioniert der Abbau von Natursteinen

Hier berichten Schüler der Klasse 9A der Ulstertalschule unter anderem von ihrem Besuch im Steinbruch Billstein:

Zunächst besuchten wir den Steinbruch „Billstein“ oberhalb von Seiferts. Hier befindet sich einer der Steinbrüche, in denen FCN Basalt abbaut, der Grundstoff für die meisten Produkte. Erst einmal bekamen wir gelbe Sicherheitshelme und gingen dann eine Schotterstraße bergauf. Oben angekommen, konnten wir einen Blick in das Steinbruchloch werfen. Wir waren von seinen Ausmaßen überrascht. In weiter Entfernung sahen wir unten im Steinbruch einen Bagger, der einen Muldenkipper belud. Beide sahen aus wie kleine Modellautos. Als dann aber der Muldenkipper zu uns herauffuhr, wurde aus dem kleinen Spielzeugauto ein Lkw mit riesigen Ausmaßen. So etwas kannten wir nur aus dem Fernsehen.

Solch ein Muldenkipper, erklärte uns der Steinbruchleiter, transportiert pro Fuhre bis zu 65 Tonnen und dies etwa 75-mal am Tag. Dies ergibt eine Tagesleistung von rund 4.000 bis 5.000 Tonnen. Der Steinbruch besteht aus sechs Sohlen mit je 23 Meter Tiefe. In regelmäßigen Sprengungen wird hier Basalt abgebaut. Dabei werden mehrere Sprengungen mit einer Verzögerung von jeweils 20 Millisekunden durchgeführt, um die Druckwelle zu minimieren.

Soweit der erste Teil des Ausflugs der 9A – lesen Sie den kompletten Artikel sehr gerne weiter.

Haben auch Sie Interesse an einer Führung im Steinbruch?

Kein Problem, wir organisieren das gerne für kleine Gruppen! 


Jetzt anfragen und eine Führung buchen:

Ansprechpartner für Ihre Anfrage ist Herr Andreas Günther-Plönes. Sie erreichen unseren Technischen Leiter wie folgt:

Fon: 06 61 / 83 87 – 0
E-Mail: andreas.ploenes(at)nuedling.de

Führungen im Steinbruch finden nur auf Anfrage und nach Bestätigung statt.