Technische Hinweise und Empfehlungen für Wandbausteine aus Normalbeton

Versetzhinweise Schalungssteine
FCN-Schalungssteine eignen sich durch das integrierte Nut- und Federsystem hervorragend zum schnellen, unkomplizierten und kostengünstigen Aufbau von Sicht- und Lärmschutzwänden sowie zur Errichtung von Stützwänden und Schwimmbädern. Sie fallen aber nicht unter die Kategorie Sichtmauerwerk.

FCN-Schalungssteine werden in den Wanddicken 17,5 cm, 20,0 cm, 24,0 cm, 30,0 cm und 36,5 cm als nicht tragende Normalbeton-Schalungssteine analog zum Hochbausteinprogramm hergestellt und sind als verlorene Schalung konstruiert. Nach dem Aufsetzen werden diese bewehrt und ausbetoniert. Die normative Einstufung erfolgt nach DIN EN 15435:2008-10 für Schalungssteine aus Normal- und Leichtbeton im Hoch-, Tief- und Gala-Bau. Die zulässige Toleranz nach DIN EN beträgt in der Höhe +3/-5 mm. Alle Formate sind auch höhenkalibriert mit einer Toleranz von +/-1 mm erhältlich.
 

Aufbau frei stehender und nicht tragender Wände

Jede Mauer oder Wand, auch wenn sie noch so niedrig ist, benötigt für einen sicheren
Aufbau und eine entsprechende Standsicherheit ein Fundament. Dies ist erforderlich, um die auftretenden vertikalen und horizontalen Kräfte aufnehmen zu können. Das Fundament nimmt die auf ihm ruhenden Lasten auf und gibt sie an den Baugrund weiter. Die Breite des Fundaments (X) soll immer mindestens 10 cm mehr betragen als die aufgehende Wanddicke.

Für 17,5er Schalungssteine ist X = ca. 28,0 cm 
Für 24,0er Schalungssteine ist X = ca. 35,0 cm 
Für 30,0er Schalungssteine ist X = ca. 40,0 cm 
Für 36,5er Schalungssteine ist X = ca. 47,0 cm
 
Um frostsicher zu gründen, ist je nach Bodenart eine Fundamenttiefe bis zu 80 cm erforderlich. Die Tragschicht des Fundaments wird aus einer ca. 20–30 cm dicken und lagenweise verdichteten Frostschutzschicht aus einem Baustoffgemisch der Körnung 0/32 mm hergestellt. Der obere Teil ist aus Beton der Güte C25/30. Bei Mauerhöhen über 1,0 m ist die senkrechte Bewehrung im Fundament zu verankern. Die Bewehrungsempfehlungen sind der Tabelle auf Seite 3 zu entnehmen.

Die maximale mit dem FCN-Schalungsstein herstellbare Mauerhöhe betägt 2,0 m. Die jeweilige Landesbauordnung ist jedoch zu beachten. Die erste Steinreihe wird direkt auf eine Mörtelschicht der Güte MG III fluchtgerecht mit einer ca. 10–15 mm Lagerfuge gesetzt, um Toleranzen aus dem Fundament auszugleichen. Danach werden die nächsten Lagen trocken, ohne Fugenmörtel, im Halbverband versetzt. Zur Herstellung des horizontalen Verbandes liefern wir in jeder Lage einen teilbaren Stein und einen Eck-Endstein. Der vertikale Verband wird durch das Nut- und Federsystem hergestellt. Die horizontale Bewehrung ist lagenweise in die dafür vorgesehenen Aussparungen einzubauen. Der Wandaufbau ist mittels Schnur auf Geradlinigkeit zu kontrollieren.

Wenn drei Schichten aufgestellt sind, müssen die Steine mit Beton verfüllt und durch Stampfen oder Stochern verdichtet werden. Bei höheren Schichtenaufbauten, z. B. bis 2,0 m, ist der Beton mit Schüttrohren oder Betonierschläuchen bis zur Einbaustelle zu führen. Vor dem Betonieren sind die Schalungssteine vorzunässen. Die Verfüllung erfolgt grundsätzlich mit Beton, z. B. der Güte C25/30. Der Einfüllbeton soll im Konsistenzbereich F3 liegen, das Größtkorn der Gesteinskörnung soll 16 mm nicht überschreiten.

Aufbau hinterfüllte und tragender Wände

Jede Mauer oder Wand, auch wenn sie noch so niedrig ist, benötigt für einen sicheren Aufbau und eine entsprechende Standsicherheit ein Fundament. Dies ist erforderlich, um die auftretenden vertikalen und horizontalen Kräfte aufnehmen zu können. Das Fundament nimmt die auf ihm ruhenden Lasten auf und gibt sie an den Baugrund weiter. Die Breite des Fundaments (X) soll immer mindestens 20 cm mehr betragen als die aufgehende Wanddicke.

Für 17,5er Schalungssteine ist X = ca. 38,0 cm 
Für 24,0er Schalungssteine ist X = ca. 45,0 cm 
Für 30,0er Schalungssteine ist X = ca. 50,0 cm 
Für 36,5er Schalungssteine ist X = ca. 57,0 cm

Um frostsicher zu gründen, ist je nach Bodenart eine Fundamenttiefe bis zu 80 cm erforderlich. Die Tragschicht des Fundaments wird aus einer ca. 20–30 cm dicken und lagenweise verdichteten Frostschutzschicht aus einem Baustoffgemisch der Körnung 0/32 mm hergestellt. Der obere Teil ist aus Beton der Güte C25/30. Bei tragenden und hinterfüllten Wänden ist die senkrechte Bewehrung im Fundament zu verankern. Die Bewehrungsempfehlungen sind der Tabelle auf Seite 31 zu entnehmen. Hinweis für den Statiker: Die Bemessung der Schalungssteine muss entweder nach DIN 1045-1 (4) oder nach DIN EN 1992-1-1(7) in Verbindung mit E DIN EN 1992-1-1/NA (8) erfolgen.

Die maximale mit dem FCN-Schalungsstein herstellbare Mauerhöhe betägt 1,3 m.
Die jeweilige Landesbauordnung ist jedoch zu beachten. Die erste Steinreihe wird direkt auf eine Mörtelschicht der Güte MG III fluchtgerecht mit einer ca. 10–15 mm Lagerfuge gesetzt, um Toleranzen aus dem Fundament auszugleichen. Danach werden die nächsten Lagen trocken ohne Fugenmörtel im Drittelverband versetzt. Zur Herstellung des horizontalen Verbandes liefern wir in jeder Lage einen teilbaren Stein und einen Eck-Endstein. Passsteine für den Drittelverband sind bauseits herzustellen. Der vertikale Verband wird durch das Nut- und Federsystem hergestellt. Die horizontale Bewehrung ist lagenweise in die dafür vorgesehenen Aussparungen einzubauen. Der Wandaufbau ist mittels Schnur auf Geradlinigkeit zu kontrollieren.

Wenn drei Schichten aufgestellt sind, müssen die Steine mit Beton verfüllt und durch Stampfen oder Stochern verdichtet werden. Bei höheren Schichtenaufbauten, z. B. bis 1,3 m, ist der Beton mit Schüttrohren oder Betonierschläuchen bis zur Einbaustelle zu führen. Vor dem Betonieren sind die Schalungssteine vorzunässen. Die Verfüllung erfolgt grundsätzlich mit Beton, z. B. der Güte C25/30. Der Einfüllbeton soll im Konsistenzbereich F3 liegen, das Größtkorn der Gesteinskörnung soll 16 mm nicht überschreiten.

Bewehrungsempfehlung
 
Lastfall 1 (LF 1)    mit Hinterfüllung, ebenes Gelände, Nutzung als normaler Garten (Lastannahme: p = 3,5 kN/m²)
Lastfall 2 (LF 2)    mit Hinterfüllung und Böschung bis 30°, Nutzung als normaler Garten   
Lastfall 3 (LF 3)    mit Hinterfüllung, Fläche mit Pkw befahrbar (Lastannahme: p = 5,0 kN/m²)

Bodenkennwerte:   
ϒ = 19 kN/m³ Bodengewicht, β = 0°, 30°, ϕ = 35° Reibungswinkel für Hinterfüllmaterial, δ = 1/3 ϕ Wandreibungswinkel

Bei frei stehenden und nicht tragenden Mauern über 2,0 m und bei hinterfüllten und tragenden Mauern über 1,3 m muss die Stand-sicherheit durch eine statische Berechnung nachgewiesen werden.

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