Brand im FCN-Natursteinbetrieb Billstein war schnell unter Kontrolle

Ursache vermutlich technischer Defekt / Keine Verletzten / Betonproduktion in Seiferts nicht betroffen

Im FCN-Basaltwerk Billstein hat es am gestrigen Montag, 8. April, in einem Teil der Produktionsanlagen gebrannt. Wie FCN-Geschäftsführer Peter Nüdling mitteilt, scheint ein technischer Defekt an einem Motor die Ursache gewesen zu sein. „Dieser Defekt hat ein Förderband in Brand gesetzt, von dort hat sich das Feuer über andere Bänder und Elektrokabelbäume weiterverbreitet.“

Das Splitt- und Edelsplittwerk am Billstein ist dadurch für die kommenden Wochen, eventuell auch Monate, außer Betrieb gesetzt. „Dagegen ist die Betonproduktion im FCN-Werk in Ehrenberg-Seiferts von dem Ausfall gar nicht betroffen“, so Nüdling. „Wir gehen davon aus, dass wir bei den Kundenlieferungen im Bereich Basalt mit Einschränkungen rechnen müssen, werden uns aber bemühen, durch den Einsatz von mobilen Anlagen den Anfragen gerecht zu werden.“

Andreas Günther-Plönes, Technischer Leiter der F. C. Nüdling Natursteine GmbH + Co. KG, lobt nach dem Vorfall besonders das vorbildliche Verhalten der Mitarbeiter vor Ort und betont: „Mit Hilfe des schnellen Einsatzes von Feuerwehr und Polizei konnte schließlich ein Übergreifen des Feuers verhindert werden. Das zügige Eindämmen der Flammen war unter anderem auch möglich, weil direkt auf dem Betriebsgelände zwei Löschteiche für solche Notfälle zur Verfügung stehen.“

Verletzte gab es keine. „Als reine Vorsichtsmaßnahme wurden lediglich zwölf Personen, darunter auch Einsatzkräfte der Feuerwehr, ins Krankenhaus gebracht, weil sie möglicherweise Rauchgas eingeatmet haben könnten“, so Nüdling. „Mittlerweile wurde hier Entwarnung gegeben. Alle Mitarbeiter sind aus der Klinik entlassen und bereits heute wieder an der Arbeit.“

Von der FCN-Geschäftsführung wird derzeit geprüft, wie die Mitarbeiter des Splitt- und Edelsplittwerks für die Dauer der Aufräum- und Sanierungsarbeiten in anderen FCN-Produktionsbetrieben zum Einsatz kommen können. Außerdem müssen natürlich Polizei und Sachverständige die tatsächlichen Schäden feststellen und die Schadenshöhe ermitteln. Eins ist bereits klar, wie Peter Nüdling mitteilt: „Von einer Brandstiftung wird nicht ausgegangen.“

Wir informieren Sie weiter zeitnah, sobald es Neuigkeiten zu diesem Vorfall gibt.

Die Aufnahme zeigt das FCN-Basaltwerk Billstein vor dem Brand. Foto: FCN

 

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