Nachhaltigkeit als Fundament

Unser Verständnis für Nachhaltigkeit baut auf den drei Säulen Ökologie, gesellschaftliche Verantwortung und Ökonomie auf. Dabei zeigt bereits unsere Historie, dass Tradition und Nachhaltigkeit kein Widerspruch sind. Anpassungen an den Markt und der agile Umgang mit neuen Anforderungen gehören zur DNA von familiengeführten Unternehmen. Dieser Anspruch und diese Verpflichtung spiegeln sich in unseren strategischen Ausrichtungen wider:

Unternehmen im Familienbesitz, das diese Eigenständigkeit und Unabhängigkeit behalten will
Vorrangige Ziele im Umweltschutz: Klimaschutz, Ressourcenschonung und -entwicklung
Wir sind ein attraktiver Arbeitgeber & streben hohe Mitarbeiterzufriedenheit an

Wir verpflichten uns, auch den künftigen Generationen ein wirtschaftlich solides und sozial-ökologisches Unternehmen zu übergeben. Innerhalb der fünf strategischen Handlungsfelder bildet die Nachhaltigkeit einen eigenen Schwerpunkt – flankiert durch die Managementprioritäten attraktiver Arbeitgeber, Innovation, Kostenmanagement sowie Wachstum.

 

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Nachhaltigkeit heute & als Ziel für die Zukunft

Regionale Abbaugebiete
Kurze Transportwege
Klimaneutrale Produktion
Attraktiver Arbeitgeber
Langlebige Qualität
Recycling-Kreislauf
Energie-Effizenz
Schonender Umgang mit Wasser
Verringerung Abfallaufkommen
Vermeidung Verpackungsmaterial
Eigenkapitalstruktur
Umsatz- und Absatzwachstum
Mitarbeiterzufriedenheit
Erhöhung der Arbeitssicherheit
Verringerung des CO2-Footprints um 20 % bis 2025
Biodiversitätsmanagement in Steinbrüchen
Kooperationen mit Naturschutzverbänden
Prozessoptimierung & Digitalisierung im Unternehmen

Umsetzung unserer Strategie

Für die Umsetzung der Unternehmensstrategie haben wir für den Schwerpunkt Nachhaltigkeit einen neuen Aufgabenbereich implementiert. Dort werden alle Aktivitäten gebündelt und koordiniert sowie gemeinsam mit der Geschäftsführung und im Einklang mit der operativen Zielsetzung die Projekt- und Aufgabenprioritäten festgelegt. In den regelmäßigen Reviews prüft das Management die Wirksamkeit der Maßnahmen und nimmt gegebenenfalls Korrekturen vor.

Die drei Säulen der Nachhaltigkeit bei FCN

Die Nachhaltigkeit gliedert sich in die bekannten Säulen Ökologie, Soziales sowie Ökonomie. Die Grenzen dieser Säulen sind fließend, einzelne Teilaspekte finden sich in mehreren Bereichen wieder. Kontext der Nachhaltigkeit steht bei uns eine ganzheitliche Betrachtung der positiven sowie negativen Auswirkungen unserer Aktivitäten.

Ökologie

  • Verantwortungsvoller Umgang mit der Ressource Wasser
  • Renaturierung und Rekultivierung nach Abbauende
  • Mitgliedschaft bei der DGNB
  • Verringerung der Bodenversiegelung
  • Luftreinhaltung als hohes Gut
  • Biodiversität in Steinbrüchen fördern
  • Mitgliedschaft im VNLR
  • Standort im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön und Sternenpark
  • Herstellen von Produkten für mehr Lebensqualität, dazu gehört die Herstellung von Schallschutzwänden, AirClean®-Produkten und zertifizierten wohngesunden FCN-Massivwänden
  • Klimaschutz (Energiemanagement (DIN EN ISO 50001) | Regionale Produktion | Klimaneutrale Produktion | Langelebige Produkte durch hohe Qualität | Ressourcenschonung)

Soziales

  • Wichtiger Arbeitgeber in einer ländlich geprägten Region
  • Arbeitssicherheit als höchste Priorität
  • Nachhaltige Lieferantenkette
  • Unsere Unternehmenskultur, unser Verhaltenskodex
  • Unterstützung von Projekten und Vereinen
  • Nachwuchs fördern

Ökonomie

  • Wirtschaftliche Entwicklung
  • Nachhaltige Unternehmensausrichtung
  • Anreizsysteme für Mitarbeiter
  • Auszeichnung Asphalt

Klimaschutz ist uns wichtig

Klimaschutz hat bei FCN einen hohen Stellenwert. Wir arbeiten kontinuierlich daran, CO2 einzusparen. Hierfür wird der CO2-Ausstoß laufend dokumentiert, analysiert und gegebenenfalls Maßnahmen abgeleitet. Im Rahmen unserer Strategie 2025+ wollen wir auf Basis des Jahres 2020 die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2025 um 20 Prozent reduzieren. Dieses ehrgeizige Ziel wird nur durch einen Mix aus Energieeffizienzmaßnahmen, Eigenerzeugung aus erneuerbaren Energien und Umstellung der Energieträger möglich sein.

Basierend auf den Messergebnissen unseres nach ISO 50001:2018 zertifizierten Energiemanagementsystems und den Vorgaben des Greenhouse Gas Protocol (GHGP) Scope 1 und 2 hatte FCN 2020 folgenden CO2-Ausstoß: 8.266 CO2-Äquivalente in Tonnen. Die absoluten Emissionen berücksichtigen keine produkt- bzw. herstellungsabhängigen Einflüsse. So könnte zum Beispiel die Reduzierung der Produktionsvolumen auch zu einer Erhöhung der Emissionen führen, wenn andere oder aufwendigere Herstellungsverfahren gewählt werden. Die Reduzierung der CO2-Emissionen verfolgen wir auf Basis der Verbräuche je Fertigungseinheit.

Projekte für den Klimaschutz

Umrüstung der Heizungen für mehr Energieeffizienz

Zum Thema Heizungen sind Beratungsgespräche und darauf aufbauend Umrüstungen für mehr Energieeffizienz, zum Beispiel für den Standort der Hauptverwaltung in Fulda, geplant.

Regionale Produktion – geringere CO2 Emissionen aufgrund Rohstofftransport

In der Nachbarschaft einkaufen: Die regionale Herstellung sowie ein kurzer Transportweg haben erheblichen Einfluss auf die Gesamtemissionen je Fertigungseinheit.

Klimaneutrale Produktion

Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2045 klimaneutral zu sein. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, müssen alle mitziehen. FCN übernimmt hier bereits Verantwortung.

Seit Anfang 2021 produzieren die Untergesellschaften F.C. Nüdling Betonelemente sowie die F.C. Nüdling Fertigteiltechnik klimaneutral. Unvermeidbare CO2-Emissionen werden durch den Kauf von CO2-Zertifikaten ausgeglichen. Dafür kooperiert die FCN-Unternehmensgruppe mit „Fokus Zukunft GmbH & Co. KG“.

Die beiden zertifizierten Projekte in Peru und Uruguay, die wir unterstützen, haben nachweisbar einen positiven Effekt für die jeweilige lokale Ressourcennutzung, beispielsweise durch die Erzeugung von regenerativem Strom oder die ökologische Bewirtschaftung von tropischen Wäldern. Auch der soziale Nutzen für die Bevölkerung trägt zum Erreichen der „Sustainable Development Goals (SDGs)“ bei.

Verantwortung im Umgang mit der Ressource Wasser

Nur drei Prozent des Wasservorkommens auf der Erde ist Süßwasser (97 Prozent Salzwasser (Statistika, 2021)).

Deshalb ist uns ein verantwortungsvoller Umgang mit der Ressource Wasser besonders wichtig.

Wir bemühen uns, Wasser in allen Prozessen der Herstellung einzusparen.

 

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Wir leben unsere soziale Verantwortung

Arbeitgeber im ländlichen Raum

Um das soziale und kulturelle Leben im ländlichen Raum zu erhalten, ist es FCN wichtig, auch kleinere Standorte zu modernisieren und nachhaltig Arbeitsplätze zu sichern. Der demografische Wandel in Deutschland führt bundesweit zu einem Mangel an qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Die Unternehmen stehen im direkten Wettbewerb um Personal. FCN begegnet dieser Herausforderung mit angemessener Entlohnung, einem guten und gesunden Arbeitsklima sowie regelmäßigen Angeboten, sich weiterzubilden und weiterzuentwickeln.

Unternehmenskultur und Verhaltenskodex

Als traditionelles Familienunternehmen ist es uns wichtig, die Ausrichtung der Unternehmensgruppe auch für nachfolgende Generationen zu gestalten.

• Wir pflegen eine langfristige, von Verlässlichkeit und Integrität geprägte Kundenbeziehung
• Unser Erfolg basiert auf exzellenter Zusammenarbeit, kompetenten, engagierten Mitarbeitenden sowie einer vorbildlichen Führungsmannschaft
• Eine aktive Kommunikation prägt unseren Umgang miteinander – unsere Informationspolitik ist transparent, wahrheitsgetreu und verantwortungsbewusst

Sicherheit als höchste Priorität

VISION ZERO – Null Arbeitsunfälle – gesund arbeiten. So das Leitmotiv der BG RCI Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie sowie der FCNUnternehmensgruppe. Innerhalb der Strategie 2025+ beschäftigen wir uns intensiv mit einer weiteren Verbesserung und strukturieren das Arbeitssicherheitsmanagement im Hinblick auf dieses Leitmotiv.

Ein Teil unsere Werke ist nach dem Managementsystem „SMS“ („Sicher mit System“) der BG RCI zertifiziert. Wir streben die Zertifizierung aller Werke bis Ende 2022 an. Der Zertifizierungsprozess schließt mit einem Audit durch die Berufsgenossenschaft, stellt somit eine Begutachtung sowie unabhängige Überprüfung dar und beurteilt die Leistungsfähigkeit der implementieren Prozesse.

Unterstützung von Projekten und Vereinen

Alle Sparten der Unternehmensgruppe FCN unterstützen regionale Akteure wie Stiftungen, Schulen, Vereine oder Kindergärten, um die Region zukunftsfähig zu erhalten und gestalten. Angefangen bei finanziellen Unterstützungen der Jugendfeuerwehr bis hin zum Produktsponsoring bei Kindergärten oder Schulen der Heimatgemeinden. Dies sind nur einige Beispiele für unser Engagement in diesem Bereich.

Förderung des Breitensports

Die Förderung des Breitensportes liegt dem Unternehmen seit vielen Jahren am Herzen. Hier erfahren primär Einrichtungen und Vereine in den Orten der Betriebsstätten Unterstützung, da in diesen wiederum auch häufig FCN-Mitarbeitende aktiv sind.

Förderung des Kulturangebots

FCN sponsert unterschiedlichste kulturelle Angebote der Regionen – angefangen von Theateraufführungen bis hin zu Chor-Auftritten oder auch Ausstellungen in regionalen Museen. Folgende Institutionen werden unter anderem von FCN unterstützt:
• Lionsclub Fulda e.V.
• Rotary Club Fulda e.V.
• Umweltzentrum Fulda e.V.
• Gemeinnützige Perspektiva GmbH (Fördergemeinschaft Theresienhof für Arbeit und Leben)

Besonders am Herzen liegen uns die Ziele der Fuldaer Fördergemeinschaft Perspektiva. Durch diese gemeinnützige Initiative werden junge Menschen mit Lernschwächen unterstützt sowie auf ihr Berufsleben vorbereitet und somit dauerhaft in die Arbeitswelt integriert.

Nachhaltige Lieferantenkette

Die Lieferantengespräche und das Einkaufsverhalten sind an die Nachhaltigkeitsstrategie gebunden. Beim Einkauf wird großer Wert auf die Einhaltung der Menschenrechte in der Lieferkette gelegt. Zukünftig werden wir bei jedem Einkaufsvorgang, der außerhalb der europäischen Union stattfindet, eine Bestätigung zur Einhaltung der Menschenrechte einfordern.

Sollten wir eine solche Bestätigung vom Lieferanten nicht erhalten, kaufen wir die Ware bei einem anderen Lieferanten. Wir beschäftigen uns intensiv mit dem Lieferkettengesetz und treiben die Umsetzung zügig voran.

Nachhaltigkeitsabkommen Thüringen

FCN beteiligt sich mit den Betonwerken Wandersleben, Fambach, Heringen und Themar erneut an dem Nachhaltigkeitsabkommen Thüringen, einer freiwilligen Vereinbarung zwischen der Landesregierung und der Wirtschaft. Nachweislich nachhaltig wirtschaftende Unternehmen und Abkommenspartner können sich hier insbesondere zu den Themen Klima- und Umweltschutz, Ressourcenschonung, Energieeffizienz und soziale Nachhaltigkeit vernetzen.

Das Energiemanagementsystem von FCN ist nach ISO 50001 zertifiziert. Energieverbräuche werden detailliert aufgezeichnet, ausgewertet und ggf. Maßnahmen abgeleitet, um energieeffizienter zu werden. Zudem hat FCN einen Nachhaltigkeitsbericht nach dem deutschen Nachhaltigkeitskodex erstellt, der als Download zur Verfügung steht.

Projekte für die Zukunft

Einbindung der Mitarbeitenden

Wir unterhalten schon viele Jahre das System „Meine Idee“, bei dem Beschäftigte Vorschläge zu Verbesserungen – vor allem bei Produktionsprozessen – einreichen können. Erfolgreiche Vorschläge werden auf Basis von Investitionssumme und der Kosteneinsparung prämiert. Dieses Vorschlagswesen ist auch auf das Energiemanagement und das Sicherheitsmanagement der BG RCI („SMS“ – „Sicher mit System“) übertragen sowie allgemein überarbeitet worden. Das System soll in Zukunft weiter ausgebaut und eventuell auf weitere Bereiche wie zum Beispiel Nachhaltigkeit ausgeweitet werden.

Umweltbildung im Team

Um Nachhaltigkeit im Unternehmen direkt zu leben und noch mehr Umweltbewusstsein zu schaffen, informieren wir unsere Beschäftigten regelmäßig über die Tier- und Pflanzenwelt in den Steinbrüchen und aktuelle Projekte im Bereich Biodiversität – zum Beispiel in der Mitarbeiterzeitung.

Gesundheitsförderung der Beschäftigten

Um die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu wahren und zu fördern, erstellt FCN 2022 ein Konzept zur betrieblichen Gesundheitsförderung. Angedacht sind ergonomische Maßnahmen am Arbeitsplatz sowie interaktive Angebote wie etwa ein Gesundheitstag, an dem Themen wie Ernährung und Bewegung thematisiert werden sollen.

Nachhaltige Unternehmensführung

Tradition, Erfahrung, Know-how und Innovation – unser Familienunternehmen ist stets am Puls der Zeit. Wir fühlen uns nicht nur unseren derzeitigen Beschäftigten verpflichtet, sondern möchten auch nachfolgenden Generationen sichere Arbeitsplätze bieten. Hierzu bringen wir Ökonomie und Nachhaltigkeit ideal in Einklang. Unsere langfristigen Unternehmensentscheidungen orientieren sich an einer soliden Finanzstruktur mit einer hohen EK-Quote. Die uneingeschränkte Eigenständigkeit ist dabei zentraler Gesichtspunkt jeder Entscheidung.

Die wirtschaftliche Ausrichtung orientiert sich an unseren Handlungsfeldern sowie der operativen Zielsetzung. Wir möchten besser als der Markt durch eigene Kraft wachsen sowie Kosten durch gezielte Investitionen in unseren Prozessen reduzieren. Geschäftsabläufe werden damit besonders effizient gestaltet, durch Digitalisierung weiter komprimiert und unserer dynamischen Arbeitswelt optimal angepasst.

ÖKONOMIE … ist ein Synonym für Wirtschaft. Menschen haben Bedürfnisse nach Gütern und Dienstleistungen. Die Aufgabe der Ökonomie ist es, mit den knappen Gütern, die zur Verfügung stehen, so zu handeln, dass diese Bedürfnisse erfüllt werden.

Wirtschaftlich erfolgreiche Unternehmen sind agile Organisationen, die sich den Marktanforderungen stellen, ohne die eigenen Überzeugungen und Werte zu gefährden. Wann ist eine Unternehmen nachhaltig? Wenn es die finanzielle Stärke entwickelt, die vorgenannten Anforderungen und damit verbundenen Veränderungen meistern zu können, und das Unternehmen fortbesteht. Wir sind stolz auf unsere 129-jährige Unternehmensgeschichte.

Unsere Unternehmensgruppe ist Teil der Baustoff-, Steine- und Erden-Industrie und somit im großen Maß von der Gesamtentwicklung der Bauinvestitionen abhängig. Unsere Aktivitäten konzentrieren sich weitestgehend auf den deutschen Wirtschaftsraum – mit Schwerpunkt Osthessen, Thüringen und Nordbayern.

Basierend auf einer starken Eigenkapital- beziehungsweise Eigenmittelausstattung sorgen wir mit unserer hohen Investitionsbereitschaft für die mittel- und langfristige erfolgreiche Ausrichtung der FCN-Unternehmensgruppe und stärken gleichzeitig unsere zukünftige Ertragskraft.

Die Investition in Sachanlagen sehen wir als Fundament, die Unternehmensgruppe für nachfolgende Generationen zukunftssicher aufzustellen.

In den vergangenen Jahren konnten wir bei den Erlösen und der Ertragskraft deutlich zulegen, was nicht zuletzt der nachhaltigen Investitionsausrichtung sowie konsequenter Weiterentwicklung im Produktprogramm zu verdanken ist. Die strategische Ausrichtung 2025+ der FCN-Unternehmensgruppe wird diesen Weg fortschreiben und durch gezielte Marktaktivitäten verstärken.
 

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