Das FCN-Qualitätsversprechen

Qualität und Nachhaltigkeit schaffen Zukunft

Nur ein kompromissloser Qualitätsanspruch führt zu Perfektion. Nur konsequentes ökologisches Handeln schützt unseren Lebensraum. Die Chancen für morgen liegen dabei im Handeln von heute. Für FCN heißt das Wirtschaften mit Verstand und Weitsicht. Innovationen vorantreiben, sich der Verantwortung gegenüber kommenden Generationen stellen und aktiv für unsere Umwelt einstehen.

Die Qualität der Produkte ist für FCN Verpflichtung. Die auf unseren modernen Anlagen gefertigten Produkte werden eigen- und fremdüberwacht.

Unsere Produkte sind so entwickelt und verarbeitet, dass sie über Jahre und Jahrzehnte Freude bereiten. Der Weg vom Rohmaterial zum FCN-Qualitätsprodukt beginnt bei hochwertigen Materialien aus der Region, reicht über eine qualitätsbewusste Weiterverarbeitung nach sorgfältig überwachten Richtlinien und Qualitätsstandards und mündet in einer umfassenden Beratung und punktgenauen Lieferung.

Ein Großteil unserer Rohstoffe stammt aus eigenen Steinbrüchen, beispielsweise aus

  • Phonolithwerk Rupsroth,
  • Basaltwerk Billstein oder
  • Basaltwerk Suhl bei Haselstein.


So können wir für eine Top-Qualität bürgen, Arbeitsplätze in der Region sichern und unabhängig vom Weltmarkt agieren. Nach der Förderung sorgen hochmotivierte Mitarbeiter und moderne Produktionsanlagen für eine perfekte Rohstoffveredelung und die entsprechende Verfügbarkeit.

„Innovationen aus Beton“ heißt deshalb für uns: Gutes immer weiter verbessern und durch eine perfekte Verbindung von Wirtschaftlichkeit, Mensch und Umwelt verantwortungsvoll mit unserer Zukunft umgehen.

Die Zukunft hat bei FCN schon gestern begonnen. Wir bleiben initiativ. Denn wir wollen und können heute beeinflussen, wie gut wir morgen leben. Deshalb investieren wir in Produktentwicklungen und in Produktionsprozesse, die sich mit ruhigem Gewissen für nachfolgende Generationen umsetzen lassen und unserer Umwelt und dem Schutz kostbarer Ressourcen dienen.

RESIST LEVEL

Frost- und Tausalzwiderstandsfähigkeit "1,5-fach - Besser als die Norm"

Produkte mit RESIST LEVEL 1 sind ein- und zweischichtige Produkte aus dem Bereich Stufen und Podeste sowie Mauern und Stützelemente und werden in modernen Produktionsverfahren gefertigt. Sie überzeugen durch Robustheit und Langlebigkeit. In den so gefertigten Produkten wird ein Betongefüge erzeugt, das gegenüber klimatischen Beanspruchungen und der Verwendung von Taumitteln besonders widerstandsfähig ist.

Durch regelmäßige Prüfungen der werkseigenen Qualitätssicherung und des unabhängigen Güteschutzes Hessenbeton e. V. versprechen wir unseren Kunden bei Produkten mit RL1 eine erhöhte Frost-Tausalz-Widerstandsfähigkeit, die die Anforderungen nach europäischer Norm (DIN EN 13198 Anhang A) und Richtlinie für nicht genormte Betonprodukte des Bundes Güteschutz Beton- und Stahlfertigbetonteile e. V. (BGB-RiNGB), auf die nachfolgenden Produkteigenschaften übertrifft:

„SLAB-TEST“-Prüfung gemäß DIN EN 13198 Anhang A und der Richtlinie für nicht genormte Betonprodukte (BGB-RiNGB)

• DIN-Anforderung: Masseverlust nach Frost-Tausalz-Prüfung: Kein Einzelwert > 1.500 g/m²

• F. C. Nüdling-Qualitätsversprechen: Masseverlust nach Frost-Tausalz-Prüfung:  Im Mittel je Prüfserie ≤ 1.000 g/m² (kein Einzelwert > 1.500 g/m²)

Die Abwitterung liegt bei einem Drittel des zulässigen Masseverlustes.

 

Frost- und Tausalzwiderstandsfähigkeit "4-fach - Besser als die Norm"

Produkte mit RESIST LEVEL 2 sind ein- und zweischichtige Produkte aus dem Bereich Pflaster, Terrassenbeläge und Verkehrswegebau und werden in modernen Produktionsverfahren gefertigt. Sie überzeugen durch besondere Robustheit und Langlebigkeit. Die so gefertigten Produkte haben ein Betongefüge, das gegenüber klimatischen Beanspruchungen und der Verwendung von Taumitteln besonders widerstandsfähig ist.

Durch regelmäßige Prüfungen der werkseigenen Qualitätssicherung und des unabhängigen Güteschutzes Hessenbeton e.V. versprechen wir unseren Kunden bei Produkten mit RL2 eine erhöhte Frost-Tausalz-Widerstandsfähigkeit, die die Anforderungen nach den europäischen Normen (DIN EN 1338, DIN EN 1339 und DIN EN 1340 Anhang D), auf die nachfolgenden Produkteigenschaften deutlich übertrifft:

„SLAB-TEST“-Prüfung gemäß DIN EN 1338, DIN EN 1339 und DIN EN 1340 Anhang D


• DIN-Anforderung: Masseverlust nach Frost-Tausalz-Prüfung:  Im Mittel je Prüfserie ≤ 1.000 g/m² (kein Einzelwert > 1.500 g/m²)

• F. C. Nüdling-Qualitätsversprechen: Masseverlust nach Frost-Tausalz-Prüfung:  Im Mittel je Prüfserie ≤ 250 g/m² (kein Einzelwert > 300 g/m²)

Die Abwitterung liegt bei einem Viertel des zulässigen Masseverlustes.


„CDF-TEST“-Prüfung gemäß CEN/TS 12390-9:2006-08

• CEN/TS-Anforderung: Masseverlust nach Frost-Tausalz-Prüfung:  Im Mittel je Prüfserie ≤ 1.500 g/m²

• F. C. Nüdling-Qualitätsversprechen: Masseverlust nach Frost-Tausalz-Prüfung:  Im Mittel je Prüfserie ≤ 1.500 g/m²

Die Abwitterung erfüllt den zulässigen Masseverlust.

 

Frost- und Tausalzwiderstandsfähigkeit "Basadur® - 10-fach - Besser als die Norm" + 10 Jahre F. C. Nüdling-Haltbarkeitsgarantie"

Produkte mit RESIST LEVEL 3 sind einschichtige Produkte aus dem Bereich Pflaster und Verkehrswegebau unter dem Markennamen „Basadur®“.

In dieser Produktbezeichnung stecken die Begriffe „Basalt“ und „durable“ (englisch für „langlebig“, „solide“ und „unverwüstlich“). Nur besondere Produkte, die einschichtig hergestellt werden und für die wir ausschließlich hochwertige Basalt-Edelsplitte, ausgewählte Quarzsande und hocheffektive Zemente als Bindemittel verwenden, erhalten diese Qualitätskennzeichnung. Ein auf den Stirnseiten als Abstandshalter eingearbeitetes stilisiertes „N“ (wie Nüdling) zeigt auf einen Blick die besondere Qualität und Herkunft. Unser Ziel für dauerhaft frost- und tausalzbeständige Produkte war die Schaffung eines einheitlichen Querschnitts im Beton. Hierzu wurde ein neues Verdichtungssystem entwickelt und in das Herstellungsverfahren integriert. Die außergewöhnlich starke Verdichtung im Anlauf und
Kopf des Bordsteines sowie an der Oberfläche des Pflasters sorgt für ein besonders dichtes Betonsteingefüge, das gegenüber mechanischen und klimatischen Beanspruchungen sowie gegenüber der Verwendung von Taumitteln besonders widerstandfähig ist.

Durch regelmäßige Prüfungen der werkseigenen Qualitätssicherung und des unabhängigen Güteschutzes Hessenbeton e. V. garantieren wir unseren Kunden bei Produkten mit RL3 eine erhöhte Frost-Tausalz-Widerstandsfähigkeit mit einer Haltbarkeitsgarantie von 10 Jahren, die die Anforderungen nach den europäischen Normen (DIN EN 1338 und DIN EN 1340 Anhang D), auf die nachfolgenden Produkteigenschaften deutlich übertrifft:


„SLAB-TEST“-Prüfung gemäß DIN EN 1338 und DIN EN 1340 Anhang D

• DIN-Anforderung: Masseverlust nach Frost-Tausalz-Prüfung: Im Mittel je Prüfserie ≤ 1.000 g/m² (kein Einzelwert > 1.500 g/m²)

• F. C. Nüdling-Haltbarkeitsgarantie: Masseverlust nach Frost-Tausalz-Prüfung: Im Mittel je Prüfserie ≤ 100 g/m² (kein Einzelwert > 200 g/m²)

Die Abwitterung liegt bei einem Zehntel des zulässigen Masseverlustes.

„CDF-TEST“-Prüfung gemäß CEN/TS 12390-9:2006-08

• CEN/TS-Anforderung: Masseverlust nach Frost-Tausalz-Prüfung: Im Mittel je Prüfserie ≤ 1.500 g/m²

• F. C. Nüdling-Haltbarkeitsgarantie: Masseverlust nach Frost-Tausalz-Prüfung:  Im Mittel je Prüfserie ≤ 500 g/m² (kein Einzelwert > 750 g/m²)

Die Abwitterung liegt bei einem Drittel des zulässigen Masseverlustes.

PROTECT LEVEL

Hydrophobierung

Pflaster- und Plattenbeläge mit PROTECT LEVEL 1 werden werkseitig mit einer Hydrophobierung versehen, um die kapillare Saugfähigkeit des Betons zu reduzieren. Die Oberfläche bleibt bei diesem Verfahren diffusionsoffen. Es entsteht kein Glanzeffekt, das natürliche Aussehen der Oberfläche bleibt erhalten.

Die verlegte Fläche benötigt einen verringerten Reinigungsaufwand bei normaler Verschmutzung durch feste und flüssige Stoffe (Beispiele: Wein, Kaffee, verschmutztes Oberflächenwasser). Die zeitnahe Entfernung von flüssigen Verschmutzungen verhindert ein langfristiges Eindringen dieser Stoffe und erhält somit die ursprüngliche Oberfläche. Die Moos- und Flechtenbildung wird, bei regelmäßiger Reinigung verhindert.

Zusätzlich sollten Blumenkübel und andere Gestaltungselemente mit einer gut hinterlüfteten Aufstandsfläche ausgestattet sein, um alkalisches Schwitzwasser zu vermeiden. Folien, Planen und Planschbecken dürfen nicht ohne Hinterlüftung mit der Pflaster- oder Plattenoberfläche in Berührung kommen.

Reinigung und Pflege
- Regelmäßige Reinigung mit Wasser und einem Besen oder Bürste
- Grundreinigung mit handelsüblichem Reiniger bei Bedarf
- Da Pflaster- und Plattenbeläge im Freien den ständigen Einflüssen aus Umwelt und Flächennutzung ausgesetzt sind, empfehlen wir, die Fläche – je nach Beanspruchung – alle zwei bis drei Jahre mit Produkten aus einem Pflegeprogramm aufzufrischen.

Hinweis: Diese Information kann und soll nur unverbindlich beraten. Die Verwendung der Produkte aus einem Pflegeprogramm ist auf die örtlichen Gegebenheiten abzustimmen. Wenn keine Erfahrungen vorliegen und in allen Zweifelsfällen ist das Produkt an unauffälliger Stelle vorher auszuprobieren.

 

Imprägnierung

Bei Plattenbelägen mit PROTECT LEVEL 2 wird werkseitig eine Imprägnierung auf die Steinoberfläche aufgetragen. Dabei werden die Betonporen durch einen sich bildenden wasserabweisenden Schutzfilm imprägniert. Die Plattenoberfläche wird dabei schmutzabweisender und unempfindlicher gegenüber Witterungseinflüssen und bleibt farbstabil.

Die verlegte Fläche benötigt einen deutlich verringerten Reinigungsaufwand bei normaler Verschmutzung durch feste und flüssige Stoffe (Beispiele: Wein, Kaffee, verschmutztes Oberflächenwasser). Die zeitnahe Entfernung von flüssigen Verschmutzungen verhindert ein langfristiges Eindringen dieser Stoffe und erhält somit die ursprüngliche Oberfläche. Die Moos- und Flechtenbildung wird bei regelmäßiger Reinigung verhindert.

Die Verfugung mit polymergebundenem Fugenmaterial (feste Fuge) kann den Schutzfilm beschädigen und wird daher nicht empfohlen.

Die Dauerhaftigkeit ist abhängig von der mechanischen Beanspruchung. Spitze und scharfe Gegenstände können zu Kratzern führen. Ebenfalls können Streumittel aus Splitt oder Sand den Schutzfilm beschädigen. Einen Schutz bieten im Handel angebotene Filzscheiben unter den Terrassenmöbeln.

Zusätzlich sollten Blumenkübel und andere Gestaltungselemente mit einer gut hinterlüfteten Aufstandsfläche ausgestattet sein, um alkalisches Schwitzwasser zu vermeiden. Folien, Planen und Planschbecken dürfen nicht ohne Hinterlüftung mit der Plattenoberfläche in Berührung kommen, da es sonst ebenfalls zu Beeinträchtigungen der Imprägnierung kommen kann.

Reinigung und Pflege
- Regelmäßige Reinigung mit Wasser und einem Besen oder Bürste
- Grundreinigung mit handelsüblichem Reiniger bei Bedarf
- Da Pflaster- und Plattenbeläge im Freien den ständigen Einflüssen aus Umwelt und Flächennutzung ausgesetzt sind, empfehlen wir, die Fläche – je nach Beanspruchung – alle zwei bis drei Jahre mit Produkten aus einem Pflegeprogramm aufzufrischen.

Hinweis: Diese Information kann und soll nur unverbindlich beraten. Die Verwendung der Produkte aus einem Pflegeprogramm ist auf die örtlichen Gegebenheiten abzustimmen. Wenn keine Erfahrungen vorliegen und in allen Zweifelsfällen ist das Produkt an unauffälliger Stelle vorher auszuprobieren.

 

Beschichtung

Bei Plattenbelägen mit PROTECT LEVEL 3 wird werkseitig eine Beschichtung auf die Steinoberfläche aufgetragen. Dabei bildet sich ein porenfüllender und wasserabweisender Schutzfilm, der die Betonporen vollständig schließt. Die Plattenoberfläche wird dabei schmutzabweisender und unempfindlicher gegenüber Witterungseinflüssen und bleibt farbstabil.


Die verlegte Fläche benötigt einen deutlich verringerten Reinigungsaufwand bei normaler Verschmutzung durch feste und flüssige Stoffe (Beispiele: Wein, Kaffee, verschmutztes Oberflächenwasser). Die zeitnahe Entfernung von flüssigen Verschmutzungen verhindert ein langfristiges Eindringen dieser Stoffe und erhält somit die ursprüngliche Oberfläche. Die Moos- und Flechtenbildung wird bei regelmäßiger Reinigung verhindert.

Die Verfugung mit polymergebundenem Fugenmaterial (feste Fuge) kann die Beschichtung beeinträchtigen und wird daher nicht empfohlen.

Die Dauerhaftigkeit ist abhängig von der mechanischen Beanspruchung. Spitze und scharfe Gegenstände können zu Kratzern führen. Ebenfalls können Streumittel aus Splitt oder Sand die Beschichtung beschädigen. Einen Schutz bieten im Handel angebotene Filzscheiben unter den Terrassenmöbeln.

Zusätzlich sollten Blumenkübel und andere Gestaltungselemente mit einer gut hinterlüfteten Aufstandsfläche ausgestattet sein, um alkalisches Schwitzwasser zu vermeiden. Folien, Planen und Planschbecken dürfen nicht ohne Hinterlüftung mit der Plattenoberfläche in Berührung kommen, da es sonst ebenfalls zu Beeinträchtigungen der Beschichtung kommen kann.

Reinigung und Pflege
- Regelmäßige Reinigung mit Wasser und einem Besen oder Bürste
- Grundreinigung mit handelsüblichem Reiniger bei Bedarf

Hinweis: Diese Information kann und soll nur unverbindlich beraten. Die Verwendung der Produkte ist auf die örtlichen Gegebenheiten abzustimmen. Wenn keine Erfahrungen vorliegen und in allen Zweifelsfällen ist das Produkt an unauffälliger Stelle vorher auszuprobieren.

COLOR RESIST

Farbbeständigkeit ohne Ausbleichung

Farbige Betonwaren, eingefärbt mit anorganischen Eisenoxiden, prägen heutzutage die Gestaltung unseres Lebensraumes. Pflastersteine, Terrassenplatten, Mauern- und Stützelemente, Straßenbauartikel und viele andere Produkte aus Beton machen damit das Erscheinungsbild unserer Umwelt freundlicher.

Wie werden Pflastersteine farbig?
Unsere verwendeten Farbpigmente sind anorganische Zusatzstoffe. Diese Farbpigmente müssen der aggressiven Beanspruchung durch den stark alkalischen Zementleim stand halten, außerdem lichtecht und wetterstabil sein. Schließlich sollen sie im Prozesswasser unlöslich sein und während der Herstellung fest und unverrückbar in den sich bildenden Zementstein eingebaut werden. Durch das Aushärten des Betons werden die Pigmentpartikel dauerhaft im Zementsteingefüge eingeschlossen.

Wie lange hält die Farbe?
Beim „Einfärben“ von Betonwaren handelt es sich nicht um einen Anstrich der Oberfläche, der sich mit der Zeit abnutzt wie die Farbe an einer Holzverschalung.

Die Haltbarkeit der Farbe entspricht der Haltbarkeit des Steins.
Wenn sich mit der Zeit das farbliche Erscheinungsbild ändert, ist dies nicht auf ein „Auswaschen“, „Verblassen“ oder „Zersetzen“ des Farbpigments zurückzuführen. Die Ursache hierfür sind Verschmutzungen, Ausblühungen oder ein altersbedingtes Abwittern der Zementsteinschicht.

SELECTED MATERIALS

Nachhaltige Lieferantenkette

Beton besteht aus den natürlichen Rohstoffen Wasser, Sand und Kies. Gemischt mit Zement, ergeben sie Beton – den meistverwendeten Baustoff auf der Welt. Unsere Rohstoffe werden lokal auf kurzen Transportwegen beschafft. Bei der Herstellung in den Betonwerken kommen heute ressourcenschonende und energieeffiziente Techniken zum Einsatz – und wann immer es sinnvoll ist, werden dafür Sekundärrohstoffe aus dem Recycling eingesetzt.

Der Erfolg eines Unternehmens ist daher eng verbunden mit der Qualität seiner Lieferkette. Traditionell wird die Leistung hier allein anhand des Geschäftserfolges gemessen. Doch wer ökonomische Vorteile und seinen Einfluss auf die Umwelt zusammenführen kann, idealerweise mit einem Mehrwert für die lokale Wirtschaft, der kann einen deutlichen Multiplikator-Effekt erzielen.

Über allem steht ZUSAMMENARBEIT – sobald Unternehmen nachhaltiger werden wollen, ist Zusammenarbeit wichtig – so fremd sie vielen Unternehmenskulturen auch sein mag.

Es geht dabei nicht nur um die Zusammenarbeit mit Kollegen innerhalb des eigenen Unternehmens, sondern um Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von den Lieferanten und deren Lieferanten bis hin zum Endverbraucher.

Je stärker ein Unternehmen mit anderen Teilnehmern in einem gemeinsamen Ökosystem zusammenarbeitet, desto größer ist die Chance, dass es neue Wege entdeckt, um sozial verantwortungsbewusst zu handeln, umweltgerechte Praktiken in sein Handeln zu übernehmen und die Profitabilität so zusätzlich zu steigern.

RECYCLING

Der Umwelt zuliebe

Beton besteht aus den natürlichen Rohstoffen Wasser, Sand und Kies. Gemischt mit Zement, ergeben sie Beton. Sie werden lokal auf kurzen Transportwegen beschafft. Bei der Herstellung in den Betonwerken kommen heute ressourcenschonende und energieeffiziente Techniken zum Einsatz – wann immer sinnvoll, werden dafür Sekundärrohstoffe aus dem Recycling eingesetzt.

Bei der Produktion von Betonsteinen fallen technisch bedingte Restmengen an, z. B. bis die Produktion zu Schichtbeginn richtig eingerichtet ist, es einen Produktwechsel gibt oder die Steine nicht unseren Qualitätskriterien entsprechen und diese von uns entsorgt werden müssen.

Bislang wurden diese Reste nach dem Aushärten auf einer Baustoffdeponie mit anderen Abbruchmaterialien vermischt und zu Recyclingschotter verarbeitet. Seit Ende 2016 haben wir eine eigene Brechanlage im Betonwerk Seiferts, bei dem der qualitativ sehr hochwertige und reine Rohstoff zerkleinert und in anderen Betonprodukten wiederverwendet werden kann.

Das recycelte Material wird seit Mitte 2017 im Betonwerk Seiferts bei zweischichtigen Produkten (Kmit ernbeton und Vorsatzbeton), allerdings nur im Kernbeton und nicht in den Sichtflächen (Vorsatzbeton) von Pflastersteinen eingesetzt. Dieser Sekundärrohstoff macht einen Anteil von bis zu 15 % am Gesamtrohstoff aus, was weiterhin die hohe Qualität unserer Produkte gewährleistet.

Weniger Müll, mehr reparieren, weiterverwenden und recyceln sind für FCN die Schlüssel für mehr Umweltschutz durch Kreislaufwirtschaft. Jede Tonne Material, die wir selbst aufbereiten können, bedeutet weniger Material, welches transportiert werden muss.

ENERGY EFFICIENCY

Fokus auf Energie

Seit jeher ist der verantwortliche Umgang mit Ressourcen fester Bestandteil der Unternehmenspolitik der Firmengruppe FRANZ CARL NÜDLING Basaltwerke GmbH & Co. KG.

Zur konsequenten Weiterentwicklung dieser Selbstverpflichtung führen wir seit Mitte 2015 ein Energie-Management-System entsprechend den Vorgaben der DIN EN ISO 50001.

Energieeffizienz wird bei uns verstärkt als ein Kriterium der Beschaffung herangezogen. Zur Unterstützung unseres Vorhabens werden bei der Beschaffung bevorzugt besonders energieeffiziente Anlagen, Produkte und Dienstleistungen berücksichtigt.

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