Reinigen, Pflegen und Schützen von Betonsteinoberflächen

Pflastersteine und Platten aus Beton bewähren sich seit vielen Jahren im Außenbereich. Ob auf der Terrasse, im Garten oder Hof, in der Garageneinfahrt – die Gestaltungsvielfalt und Unempfindlichkeit dieser Beläge überzeugen immer.

Steine und Platten sehen am besten aus, wenn sie gepflegt, sauber und frei von Bewuchs sind.


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Erstpflege
Es kann vorkommen, dass bei der Verlegung die Oberfläche neuer Bodenbeläge mit Mörtelresten oder Zementfilmen verschmutzt ist. Eine saubere Oberfläche erhält man durch Reinigen mit einem Zementschleierentferner. Mit diesem beseitigt man auch Ausblühungen, Kalkablagerungen sowie leichten Rost und Rostverfärbungen.

Unterhaltspflege
Normal verschmutzte Oberflächen können mit einem (harten) Besen unter Zuhilfenahme von Wasser gereinigt werden. Die Reinigungsabstände sollten nicht zu groß gewählt werden, denn je länger diese hinausgeschoben werden, umso intensiver muss anschließend die Reinigung durchgeführt werden. Tipp: Regelmäßiges Abkehren mit einem Besen wirkt bereits Verschmutzungen entgegen.

Schutzbehandlung
Durch zusätzliches Imprägnieren bzw. bei nachlassender Wirkung können Betonsteinoberflächen (wieder) wasserabweisend gemacht werden. Hierfür eignen sich Fleckschutzimprägnierungen. Diese dringen in die poröse Oberfläche ein und bilden in den Kapillaren einen hauchdünnen und unsichtbaren Film. Es sollten nur saubere, fleckfreie und vollständig durchgetrocknete Flächen behandelt werden (die Wartezeit kann bis zu 6 Wochen betragen).

Produkthaftung
Diese Informationen können und sollen nur unverbindlich sein. Eine Anwendung der Produkte ist auf die örtlichen Gegebenheiten und die zu behandelnden Oberflächen abzustimmen. Wenn keine Erfahrungen mit den Produkten vorliegen und in allen Zweifelsfällen sind die Produkte vorher an unauffälliger Stelle auszuprobieren bzw. ist eine Musterfläche anzulegen. Für Schäden aus unsachgemäßer Anwendung übernehmen wir keine Haftung. 

PDF REINIGUNGSEMPFEHLUNGEN

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN UND DIE ANTWORTEN ZU REINIGUNG UND PFLEGE

Mit den nachfolgenden häufig gestellten Fragen und den dazu passenden Antworten zu der richtigen Reinigung von Pflaster- und Plattenflächen möchten wir schnell und einfach weiterhelfen. Sollten Sie eine Antwort auf eine Ihrer Fragen nicht finden, wenden Sie sich bitte an unseren Kundenservice.

Wie werden Pflaster- oder Plattenbeläge gereinigt?

Zahlreiche Verunreinigungen auf einer Pflaster- oder Plattenoberfläche bleichen durch Sonneneinstrahlung aus und lösen sich mit der Zeit, auch durch normale Bewitterung, meistens von alleine und vollständig auf.
Bei einer leichten Verunreinigung hilft meist schon ein harter Besen oder einer Bürste und normales Leitungswasser. Ein neutraler Seifenreiniger ist die erste Wahl bei der Reinigung. Chemische Reinigungsmittel sollten erst bei stärkeren oder hartnäckigen Verschmutzungen zum Einsatz kommen.
Vor der Anwendung von chemischen Mitteln ist immer eine Probereinigung an einer verdeckten Stelle durchzuführen oder eine Probefläche anzulegen. So werden Überraschungen durch Verfärbungen oder Reaktionen zwischen dem Reiniger mit dem Betonwerkstein vermieden.

Kann ein Hochdruckreiniger zur Pflege von Pflaster- oder Plattenbelägen eingesetzt werden?
Grundsätzlich ist von einer Reinigung mit einem Hochdruckreiniger abzusehen. Durch den hohen Wasserdruck kann es zu Beschädigungen der Oberfläche kommen. Durch die aufgeraute Oberfläche kann sich Schmutz stärker festsetzen und tiefer in die Oberfläche eindringen. Eine Reinigung wird damit immer aufwendiger. Auch wird durch den Wasserdruck das Fugenmaterial aus den Fugen gespült, wodurch die Fläche instabil werden kann. Teilweise neues Verfugen wird dadurch notwendig.
Spezielle Aufsätze für Hochdruckreiniger, wie z. B. rotierende Bürsten, können eingesetzt werden, da bei diesen der Wasserdruck deutlich verringert ist und die Oberfläche nicht beschädigt wird. Die Fugenfüllung wird meist auch nicht ausgespült.

Gibt es Unterschiede in der Verschmutzungsneigung verschiedener Pflaster- oder Plattenbeläge?

Pflaster- und Plattenbeläge im Freien sind den Umwelteinflüssen wie z. B. Regen, Schnee, Blütenstaub etc. ausgesetzt.  Die örtlichen Gegebenheiten, wie z. B. Bereiche unter Vordächern, Baum- oder Heckenbestände, und die bestimmungsgemäße Nutzung der Fläche, z. B. als Garagenzufahrt, Terrassenbelag, Gartenweg etc. haben einen starken Einfluss auf die tatsächliche Verschmutzung von Betonsteinoberflächen.
Bei Flächen, die als Einfahrten oder Stellflächen für Pkw genutzt werden, kommt es mit der Zeit zu einem natürlichen Reifenabrieb. Diese sich einstellenden Gebrauchsspuren sind nicht vermeidbar und stellen kein Mangel an den Produkten dar. Diese Art von Verunreinigung ist auf hellen, glatten und einfarbigen Oberflächen deutlicher zu erkennen als auf dunkleren, raueren und mehrfarbigen Oberflächen, wo diese in der Regel kaum erkennbar sind und nicht auffallen.

Auf der Pflaster- oder Plattenfläche entsteht ein weißlicher Belag. Was ist das?
Bei weißlichen Verfärbungen auf Pflaster- oder Plattenflächen handelt es sich in der Regel um sogenannte „Ausblühungen“, von Wasser gelöstes Kalkhydrat aus dem Betonwerkstein. Das Wasser reagiert mit dem in der  Luft befindlichen Kohlendioxid und verdunstet. Das entstandene Kalziumcarbonat lagert sich als weißlicher Belag auf der Oberfläche ab und beeinträchtigt die Gebrauchsfähigkeit der Produkte in keinster Weise. In der Regel lösen sich Kalkausblühungen nach einer gewissen Zeit der Bewitterung und Benutzung von selbst auf. Kalkausblühungen sind kein Grund für eine Reklamation, da sie herstellungsbedingt nicht vermieden werden können.
Der Handel hält eine Vielzahl von speziellen Reinigern bereit, um Ausblühungen schneller zu entfernen. Die Verabeitungshinweise sind auf jeden Fall zu beachten und die Wirkung des Reinigers an einer verdeckten Stelle oder auf einer Probefläche zu testen.

Können Blumentöpfe oder Schwimmbecken auf eine Terrasse gestellt werden?
Bei einem ausreichend dimensionierten und standfesten Unter- und Oberbau, einer vorhandenen Randeinfassung und korrekt verlegten Pflastersteinen oder Terrassenplatten ist es kein Problem, ein kleines Schwimm- oder Planschbecken auf der Terrasse aufzustellen. Beachten Sie jedoch, dass sich durch das herausspritzende Wasser die Rutschgefahr erhöht. Bei einer Aufstellung auf einer Dachterrasse oder einem Balkon ist auf jeden Fall die statische Belastbarkeit zu beachten. In Zweifelsfällen ist ein Statiker zurate zu ziehen. Bei allen Gegenständen, die für einen längeren Zeitraum an der gleichen Stelle stehen, können sich unter diesen Verfärbungen oder Ausblühungen bilden, wie z. B. Schwimmbecken, Blumentöpfe, Pflanztröge, Sonnenschirme, Fußmatten etc.
Um dies zu verhindern, ist es notwendig, für eine ausreichende Belüftung der Oberfläche zu sorgen. Die Gegenstände sollten keinen direkten Kontakt mit der Oberfläche haben oder der Kontakt sollte zeitweilig unterbrochen sein, damit Stellen abtrocknen können. Das Schwitzwasser von dauerhaft feuchten Gegenständen neigt zu einer starken alkalischen Reaktion, die sich dann in einem irreparablen optischen Mangel an der Oberfläche zeigt.

Muss Pflaster nach dem Einbau beschichtet oder imprägniert werden?

Grundsätzlich müssen weder Pflastersteine oder Terrassenplatten nach dem Verlegen imprägniert oder beschichtet werden. Sofern jedoch Wert auf einen verringerten Reinigungsaufwand gelegt wird, ist eine Imprägnierung oder Beschichtung sinnvoll. Je nach der Art der Imprägnierung oder Beschichtung können sich hierdurch eine farbvertiefende Wirkung und/oder eine deutlich sichtbare glänzende Oberfläche zeigen, die das optische Erscheinungsbild stark verändert. Daher sollte vor einer großflächigen Anwendung das Mittel an einer verdeckten Stelle getestet oder eine Probefläche angelegt werden.

Was muss beim Imprägnieren oder Auffrischen des Oberflächenschutzes von Pflaster- oder Plattenbelägen beachtet werden?
Eine Imprägnierung oder Beschichtung, die nachträglich aufgebracht wird, kann zu einer optischen Veränderung der Oberfläche führen. Um diese Veränderung beurteilen zu können, wird empfohlen, diese vorher an einer verdeckten Stelle zu testen oder eine Probefläche anzulegen.
Die Fläche ist vor dem Imprägnieren oder Beschichten auf jeden Fall gründlich zu reinigen, da ansonsten vorhandene Verschmutzungen unter der Imprägnierung oder Beschichtung fixiert werden. Die Verarbeitungs- und Sicherheitshinweise des Herstellers sind zu beachten.

Welche Imprägnierung kann auf dem Pflaster- bzw. den Plattenbelag verwendet werden?
Der Handel hält eine Vielzahl von unterschiedlichen Mitteln zur Imprägnierung oder Beschichtung bereit und wird nach einer eingehenden Beratung ein Produkt empfehlen.

Wann muss eine Beschichtung oder Imprägnierung aufgefrischt werden?

Produkte mit dem einer Hydrophobierung (PL1) oder Imprägnierung (PL2) schützen die Oberflächen für die ersten zwei bis drei Jahre vor Verschmutzungen, wenn diese jeweils zeitnah entfernt werden. Für eine  dauerhafte schmutzabweisende Wirkung wird die regelmäßige Anwendung einer handelsüblichen lösemittelfreien Fleckschutzimprägnierung empfohlen.
Bei Produkten mit Proctect Level 3 ist die aufgebrachte Beschichtung extrem langlebig und braucht nicht aufgefrischt zu werden.

Können Reinigungsmittel auch bei Pflaster- oder Plattenbelägen mit Oberflächenschutz angewendet werden?

Bei Produkten mit vorhandenem Oberflächenschutz reicht häufig schon etwas klares Leitungswasser und ein milder Reiniger, um die meisten Verschmutzungen zu entfernen.
Beim Einsatz von Reinigungsmitteln für stärkere Verschmutzungen ist darauf zu achten, dass diese eine gute Verträglichkeit aufweisen, da säurehaltige Reiniger ansonsten den Oberflächenschutz teilweise oder sogar vollständig zerstören können.

Warum müssen Pflaster- oder Plattenbeläge mit Oberflächenschutz überhaupt gereinigt werden?
Ein Oberflächenschutz verhindert  für eine gewisse Zeit das Eindringen von Verschmutzungen in das Porengefüge des Pflasters oder der Platte. Schmutz kann sich dadurch nur oberflächlich festsetzen und oft mit einfachsten Mitteln und auch sehr leicht entfernt werden. Verschmutzungen sind  möglichst sofort zu entfernen, da der Reinigungsaufwand zu diesem Zeitpunkt am geringsten und das Reinigungsergebnis am besten ist. Ein vorhandener Oberflächenschutz ist kein „Selbstreinigungseffekt“.

Informationen zum FCN-Reinigungsservice

Um ein optimals Reinigungsergebnis zu bekommen sind Fachwissen, Erfahrung und Produktkenntnisse notwendig. All dies bringt unser Partner mit, der seit einigen Jahren einen professionellen Reinigungsservice anbietet. Und nach einer fachgerecht durchgeführten Reinigung sieht Ihre Außenanlage wieder so schön aus, als ob sie neu wäre.

Ökologisch:
Unser Partner kennt die Produkte von FCN am besten. Je nach Möglichkeit und Oberfläche werden diese in einem innovativen Heißdampf-Hochdruckverfahren, ganz ohne Chemie, gereinigt. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Stein.

Nachhaltig:
Wir empfehlen eine frisch gereinigte Fläche zu versiegeln, so dass Schmutz und Dreck für einige Zeit keine Chance haben.

Bestes Ergebnis:

Das Resultat ist ein Stein, der sich wieder sehen lassen kann und der sich danach über eine lange Zeit sauber halten lässt.


So können Sie mit uns Kontakt aufnehmen

Tel. 0661 8387-238 / Fax 0661 8387-274 / E-Mail: servicenoSpam@fcn-betonelemente.de

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