Gärten biodivers gestalten mit FCN-Produkten

Biodiverse Gartengestaltung

In etlichen Kommunen ist das Neuanlegen von Schottergärten bereits untersagt – weitere werden folgen. Zudem sind Schotterflächen gar nicht so pflegeleicht, wie oftmals behauptet wird, da sich zwischen den Steinen Laub und Unkräuter sammeln können und diese nur schwer wieder zu entfernen sind. Schaffen Sie in Ihrem Garten wertvollen Lebensraum, der Heimat und Nahrungsquelle liefert für Wildbienen, Eidechsen, Kröten und andere kleine Säugetiere und erhöhen so die Biodiversität Ihres Gartens.

Doch wie lässt sich ein Garten mit Steinen biodivers gestalten und der Pflegeaufwand gleichzeitig gering halten?

Wie dies funktionieren kann, zeigen wir Ihnen anhand der folgenden Beispiele mit unseren hochwertigen FCN-Betonprodukten. Erfahren Sie, was bei den verschiedenen Gestaltungen zu beachten ist und welche Pflanzen ideal dafür geeignet sind.

Trockensteinmauern

Trockensteinmauern

Graue Trockensteinmauer
Trittsteine

Trittsteine

Graue Trittsteine mit lila Blumen
Kräuter- / Schmetterlingsspirale

Kräuter- / Schmetterlingsspirale

Kräuter- / Schmetterlingsspirale
Hochbeete

Hochbeete

Hochbeete
Gabionen

Gabionen

Gabione mit Pflanzen
Begrünte Pflasterfugen

Begrünte Pflasterfugen

Begrünte Pflasterfugen
Blühflächen

Blühflächen

Eine rose Blumenblüte mit einer Biene
Ein Lebensraum für Tiere und Pflanzen

Trockensteinmauern

Trockenmauern verleihen dem Garten Struktur, bieten Sitzplätze und können als Beeteinfassung verwendet werden. Zusätzlich finden Tiere wie z. B. Eidechsen und Insekten einen Rückzugsort. Spezialisierte Pflanzen (z. B. Scharfer Mauerpfeffer) können sich hier ansiedeln oder angepflanzt werden.

FCN bietet unterschiedliche Mauermodelle an, die sich ab einer Steindicke von 25 cm auch als Trockenmauer, d. h. eine Mauer ohne Verwendung von Mörtel, bauen lassen.

Wie wird die Trockenmauer gebaut?

  • Möglichst in Südlage
  • Am Hang, als Umrandung eines Hochbeetes bzw. einer Terrasse oder freistehend
  • Bepflanzung der Mauer: Beim Bau der Mauer sollten ausreichend große Fugen entstehen, die dann mit nährstoffarmem Substrat (z. B. 50 % Kies, 50 % Blumenerde/Anzuchterde) gefüllt werden. Dann wird die Pflanze eingesetzt, wobei die Wurzeln so tief wie möglich in die Fuge gesteckt werden sollten. Anschließend noch ein wenig Substrat nachfüllen
  • Standsicherheitstechnische Aspekte und sicherheitstechnische Aspekte müssen beachtet werden
  • Hinweise zur Bauweise von Mauern- und Stützelementen finden Sie im FCN-Katalog

Geeignete Pflanzen zur Bepflanzung der Trockensteinmauer an Sonnenstandorten:

  • Scharfer Mauerpfeffer
  • Hauswurz
  • Karde
  • Echte Katzenminze
  • Färberkamille
  • Steppensalbei
  • Rote Fetthenne
  • Echter Lavendel
  • Echter Gamander

Geeignete FCN-Produkte für eine Trockensteinmauer

Schöne Weggestaltung für Rasenflächen

Trittsteine

Mit Trittsteinen lassen sich Wege im Garten anlegen. Um dieses Element schön in den Garten zu integrieren, können die Lücken zwischen den Steinen bepflanzt werden. Am besten sollten die kleinen Flächen mit Substrat (z. B. Sand oder Kies mit Erde vermischt) befüllt werden. Dort kann etwa eine Saatmischung mit trockenresistenten Pflanzenarten angesät werden oder – falls die Begrünung schneller gehen soll – selbst mit kleinen Pflanzen bepflanzt werden.

Geeignete Pflanzen

  • Mauerpfeffer
  • Thymianarten
  • Hungerblümchen
  • Minzarten
  • Hauswurz

Als Trittsteine eignen sich diese großformatigen FCN-Produkte

Frische Kräuter aus dem eigenen Garten

Kräuterspiralen

Wer die Pflanzspirale lieber für den Anbau von Kräutern verwenden möchte, kann eine Kräuterspirale anlegen.Diese lässt sich genau wie die Schmetterlingsspirale aufbauen; anstatt der bunten Blumen werden hier allerdings verschiedene Kräuter eingesetzt.

Diese Anordnung der Kräuter ist beispielsweise möglich:

  • Oberer Bereich: Rosmarin | Salbei | Thymian | Lavendel
  • Mittlerer Bereich: Melisse | Bohnenkraut | Petersilie | Oregano | Kamille
  • Unterer Bereich: Brunnenkresse | Pfefferminze |Koriander | Dill | Basilikum
Eine Oase für Schmetterlinge

Schmetterlingsspiralen

Die Schmetterlingsspirale ist nicht nur für uns ein echter Hingucker im Garten, sondern auch eine Oase für viele Schmetterlingsarten – daher auch der Name. Damit eine Schmetterlingsspirale gut gelingt, sollten diese Hinweise beachtet werden:

  • Genügend Platz:
    Die Spirale hat einen Durchmesser von ca. 3 Metern
  • Ausrichtung: Das offene Ende sollte nach Süden zeigen; Standort: sonnig
  • Abstecken der Fläche mit Holzstäben und einer Schnur
  • Spatentiefes Ausheben der gesamten Fläche und anschließendes Aufbringen von 10–15 cm Kies oder Schotter (Naturstein)
  • Steine leicht versetzt aufeinanderschichten
  • Höchster Punkt am Ende der Spirale (ca. 80 cm)
  • Auffüllen der Spirale mit Schotter bis zur halben Höhe
  • Spirale mit drei verschiedenen Zonen:
    - Oberer Bereich: Mischung 50:50 (Erde–Sand)
    - Mittlerer Bereich: Mischung 50:25:25 (Erde–Sand–Kompost)
    - Unterer Bereich: Mischung 50:10:40 (Erde–Sand–Humus)
  • Bevor die Spirale bepflanzt wird, sollte auf den nächsten Regen gewartet werden. Dadurch kann sich die Erde verdichten und etwas absacken. Anschließend sollte ein wenig Erde nachgefüllt werden. Nun kann bepflanzt werden.
  • Beachte: Trockenresistente Arten sollten weiter nach oben gepflanzt werden, Pflanzen, die mehr Wasser benötigen, sollten weiter nach unten gepflanzt werden.

Pflanzen für die Schmetterlingsspirale:

  • Im oberen Bereich: Färberkamille, Karthäuser-Nelke, Wiesensalbei
  • Im mittleren Bereich: Wilde Malve, Wiesenscharfgarbe, Wiesenknopf
  • Im unteren Bereich: Gundelrebe, Blutweiderich

Geeignete FCN-Produkte für Kräuter- und Schmetterlingsspiralen

Ideal auch für kleinere Gärten

Hochbeete

Leckere, frische Kräuter aus dem eigenen Garten: Hierfür ist ein Hochbeet perfekt geeignet. Pflanzen können schneller wachsen, da sich die Erde schneller erwärmen kann, und das Gärtnern im Hochbeet ist rückenschonend. Doch nicht nur für uns sind die Kräuter schmackhaft – bei der Verwendung von insektenfreundlichen Kräutern haben auch kleine Tiere etwas zu futtern.

Ein Hochbeet ist zudem ein echter Blickfang und durch den wohlriechenden Duft der Kräuter wird der eigene Garten ein Ort zum Wohlfühlort.

Damit das Hochbeet gelingt, sollten diese Hinweise berücksichtigt werden:

  • Nachdem das Hochbeet aufgebaut wurde, sollte es mit einer wasserundurchlässigen Noppenfolie ausgekleidet werden, damit die Erde nicht ausfließen kann, und außerdem soll diese Folie die Steine vor Feuchte und Frostsprengung schützen.
  • Nun kann mit der Befüllung begonnen werden: unten grobes Material (z. B. Äste, Hackschnitzel und Laub), dann Kompostschicht oder Komposterde und anschließend Pflanzerde.

FCN-Produkte, die für Hochbeete geeignet sind

Beranken oder von oben gepflanzen

Gabionen

Beranken von Gabionen
Gabionen eignen sich ideal als Rankhilfe für Pflanzen wie Clematis, Wilden Wein oder Rosen.

Wichtig ist, dass die Pflanzen am Fuß beschattet in die Erde eingepflanzt werden. Hierfür kann auch Rindenmulch rund um den Fuß aufgebracht und insektenfreundliche Stauden rundherum gepflanzt werden. Oben sollten die Pflanzen genügend Sonnenlicht abbekommen.

Clematis und Kletterrosen lassen sich zudem wunderbar kombinieren (ungefüllte Blüten).

Bepflanzen von Gabionen von oben
Gabionen lassen sich zudem sehr gut von oben bepflanzen. In den Mustergärten von FCN wurden hierfür Pflanzkästen verwendet, die auch noch ein kleines Reservoir an Wasser zurückhalten. Denn dann bedarf es bei Auswahl von trockenresistenten Pflanzenarten tatsächlich keiner Pflege. Die Gabionendrahtkörbe können mit einer Zange einfach geöffnet werden.

Danach sollten einige Steine aus dem Korb geräumt werden, damit der Pflanzkasten eingesetzt werden kann. Um den eingesetzten Pflanzkasten können dann wieder Steine platziert werden. Die restlichen Steine können Sie bspw. für den Bau eines kleinen Lesesteinhaufens in Ihrem Garten verwenden.

Blumenkösten außen anbringen
Auch außen lassen sich Pflanzkörbe an die Gabionen anbringen.

Folgende Pflanzen können Sie in die Pflanzkörbe pflanzen:

  • Phlox
  • Korkadenblume
  • Kleine Fetthenne
  • Thymian
  • Mädchenauge
  • Blaukissen
  • Lavendel
  • Hauswurz
  • Zwergsalbei
  • Rosmarin
  • Mauerpfeffer

Anwendungsbeispiele mit FCN Gabionen

Minibiotop mit schöner Optik

Begrünte Pflasterfugen

Das entstehende Grün in einer Bepflasterung wird meist als störend empfunden. Doch darf wirklich kein Grün in einer Bepflasterung vorkommen? Und gibt es vielleicht sogar optisch ansprechende grüne Lösungen, die sogar eine regelmäßige Pflege überflüssig machen?

Die Frage kann mit Ja beantwortet werden!

Voraussetzungen
  • Fugen sollten ausreichend groß sein: Für Fugen kleiner als 2 cm wird eine Saatgutmischung empfohlen, größere Fugen lassen sich auch mit z. B. Polsterstauden begrünen
  • Die Fugen sollten mit sandiger, gut durchlässiger Erde (z. B. nährstoffarme Anzuchterde) aufgefüllt werden
Vorteile
  • Kein Pflegeaufwand
  • Farbakzente und sogar „Duftakzente“
  • Schafft Kleinlebensräume
  • Bessere Versickerung von Niederschlagswasser (aufgrund größerer Fugenbreite)
  • Abkühlungseffekt
Geeignete Pflanzen

Pflasterritzen können z. B. mit folgenden an Extremstandorte angepassten Pflanzen bepflanzt werden:

  • Mauerpfeffer
  • Bodendecker-Thymian (z. B. Sand-Thymian)
  • Hungerblümchen
  • Stachelnüsschen
  • Polster-Fetthenne

Geeignete Produkte für begrünte Pflasterflächen von FCN

Unterstützung der heimischen Insektenfauna

Blühflächen

Anlegen von Blühflächen

Blühflächen sehen nicht nur schön aus, sondern können die heimische Insektenfauna unterstützen. Doch was sollte beim Anlegen von Blühflächen beachtet werden?

  • Verwenden von heimischem Saatgut
  • Verwendung von Pflanzen mit ungefüllten Blüten (Blüten mit „echten“ Staubblättern)
  • Gestaltung eines Nahrungsangebots für die Insekten über das ganze Jahr
  • Kombination von Früh- und Spätblühern
  • Verblühte Stauden über den Winter bestehen lassen, da diese Insekten als Rückzugsort dienen können

Vorbereitung der Fläche:

  • Auflockern der Fläche im Frühjahr
  • Entfernen von Wurzelunkräutern
  • Ab 10 °C Bodentemp.: Einsäen des Saatgutes (evtl. mit Beimischung von Sand und Anwalzen)
  • Im Anschluss Fläche feucht halten

Lieferung oder Abholung von Steinerde für Blühflächen nur nach vorheriger Absprache möglich.