Hangbefestigungen

Die moderne Art der Mauer

Hangbefestigungen – geschickte Abtrennungen für verschiedene Gartenbereiche

Wenn Sie nicht im flachen Norden leben, wird in Ihrem Garten nicht alles ebenerdig verlaufen. Kleine Hügel, Böschungen und Abhänge gehören in den meisten Gärten einfach mit dazu. Um diese natürlichen oder selbst geschaffenen Hänge zu befestigen und den Boden vor Wettereffekten zu schützen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten.

Zu den am häufigsten verwendeten Hangbefestigungen zählen L-Steine, Stützmauern und Pflanzenringe. Auch die Hangbepflanzung erfreut sich hoher Beliebtheit. In modernen Gärten und im städtischen Bereich immer häufiger zu sehen sind zudem Gabionen, also Metallkörbe mit Steinfüllung.

Bei F. C. Nüdling finden Sie zahlreiche klassische sowie innovative Lösungen für die Befestigung von Böschungen und Hängen. Die Betonsteine, die wir herstellen, fügen sich durch ein natürliches Äußeres optimal in jede Gartenlandschaft ein oder setzen in ihren modernen Ausführungen gewagte Akzente.

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Stützmauern als Hangbefestigung

Mauern eignen sich hervorragend zur Hangbefestigung. Stabil, robust und in der Höhe flexibel sind sie auch bei umfangreicheren Projekten eine ausgezeichnete Wahl. Gegründet auf ein stabiles Fundament und aufgebaut aus einzelnen Steinen ist beim Herstellen einer Mauer allerdings handwerkliches Können gefragt. Auch der Arbeitseinsatz ist gegenüber anderen Varianten höher.

Als Belohnung erhalten Sie die sicherlich stabilste Version einer Hangbefestigung, die gerade in naturnahen Gärten jede andere Variante in Sachen Aussehen und Funktionalität aussticht. FCN stellt Betonsteine für Gartenmauern in verschiedensten Optiken her und hat sowohl für mediterrane, asiatische oder rustikale Gärten die passenden Steine im Angebot.

Pflanzringe

Einen einfachen und zeitsparenden Aufbau einer Hangbefestigung können Sie auch mit Pflanzringen realisieren. Die runden, aus Beton gegossenen Steine sind in verschiedenen Form- und Farbvarianten erhältlich. Die auch als Pflanzsteine bekannten Ringe sind so geformt, dass sie ineinander verzahnt werden können, um eine stabile Konstruktion zu gewährleisten.

Die Ringe können je nach Einsatzgebiet mit Erde, Kies oder Beton befüllt werden, auf Wunsch auch mit einer Mischung verschiedener Materialien. So ist beispielsweise eine Betonschicht für zusätzliche Stabilität gefolgt von einer Erdschicht möglich, in die sich nach der Fertigstellung der Hangbefestigung Pflanzen setzen lassen.

Der genaue Aufbau, die maximale Höhe und die mögliche Neigung hängen stark von den örtlichen Gegebenheiten ab. Bei höherer Belastung auf der Oberseite des Hangs sind zusätzliche bauliche Maßnahmen unbedingt erforderlich.

Auch die Beratung und spätere Abnahme durch einen Statiker sollte bei der Planung m – so sind Sie auf der sicheren Seite.

Hangbepflanzung – ideal zur Begrünung eines Hangs

Für flache Hänge und Hügel ist es mitunter ausreichend, auf den Einsatz von Steinen und Mauern komplett zu verzichten. Eine Bepflanzung reicht in diesen Fällen oft aus, um die nötige Stabilität zu gewährleisten.

Der Einsatz von Pflanzen ist auch eine hervorragende Möglichkeit, eine bestehende Mauer weiter zu stützen oder in bewusst belassenen Zwischenräumen für zusätzliche Stabilität zu sorgen.

Wichtig ist, Pflanzen zu verwenden, die mit ihrem Wurzelwerk den Hang entsprechend sicher abstützen und selbst bei starkem Regen das Wegschwemmen von Erde verhindern.

Johanniskraut, Efeu und Mispeln gehören in diesem Bereich zu den Klassikern. Es gibt aber noch zahlreiche weitere sogenannte Bodendecker, die diesen Zweck erfüllen. Im Zweifel hilft ein Besuch beim Gartenbaufachmann.

Gabionen – moderne Art der Mauer

Gerne als moderne Alternative zum Zaun genutzt, können Gabionen auch als Hangbefestigung eine gute Figur machen. Die in Eisenkörben geschichteten, losen Steine sind robust und schnell aufgestellt. Besonders an Außenanlagen von Büroräumen und Unternehmen kommt diese Variante gerne zum Einsatz.

Es empfiehlt sich jedoch, besonders bei hohen oder steilen Hängen und Böschungen eine statische Berechnung durch einen Statiker anfertigen zu lassen, welche Last die Gabione zu tragen hat. Hier ist, ebenso wie bei Mauern, ein ausreichend tiefes Fundament die Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Einsatz.

Anlage einer Hangbefestigung

Die Befestigung mit Bauteilen dient sowohl im privaten wie im öffentlichen Bereich dem Abfangen von Höhenunterschieden im Gelände. Dabei kommt es neben den ästhetischen Aspekten vor allem auf die statische Belastbarkeit an, die sich anhand der Größe des zu überwindenden Höhenunterschiedes ergibt.

Grundsätzlich wird im Mauerbau zwischen Schwergewichts- und Winkelstützmauern unterschieden.

Schwergewichtsmauern stützen den auftretenden Erddruck durch das Eigengewicht ab und sind somit vor allem bei niedrigeren Bauhöhen und geringeren Verkehrslasten oberhalb der Mauer einsetzbar.

Bei Winkelstützmauern hingegen lastet das Gewicht auf dem angeformten Fußteil. Sie können auch höheren Erddrücken standhalten und somit auch zum Abfangen größerer Höhenunterschiede oder bei hoher statischer Belastung eingesetzt werden.

Fundamentausbildung

Trockenmauern und bepflanzbare Böschungselemente werden aus einzelnen Bauteilen ohne feste Verbindung untereinander aufgesetzt. Da sich Einzelelemente von Trockenmauern bei Setzungen oder Auffrierungen des Bodens mitbewegen können, ist die Gründung labil auszuführen. Üblich ist das Aufsetzen der Mauer auf eine verdichtete Schicht frostsicheren Mineralstoffgemisches und die Verstärkung der untersten Lage durch Einbindung in eine Schicht aus Magerbeton.

Frostfreie Gründung

Einfassungssteine müssen hingegen starr und Winkelstützelemente darüber hinaus frostfrei gegründet werden. Eine starre Gründung erfolgt – je nach Tragfähigkeit des Baugrundes – als Sparfundament aus einer mindestens zehn Zentimeter dicken Magerbetonschicht auf einer ausreichend bemessenen Schicht aus verdichteten frostsicheren Mineralstoffgemischen.

Frostfrei gilt ein Fundament, wenn es gebunden oder ungebunden eine Tiefe von mindestens 80 Zentimeter unter der Oberkante des Geländes erreicht. In besonders frostgefährdeten Lagen können höhere Werte gelten. Starre Fundamente verhindern Bodensetzungen nicht. Sie gewährleisten nur ein gleichmäßiges Setzen des gesamten Baukörpers.

Fugen sauber ausbilden

Bei unterschiedlichen Belastungen sind Trennfugen durchlaufend in Fundament und Baukörper anzuordnen. Die Anordnung ist gegebenenfalls durch einen Statiker festzulegen und zu überprüfen. Grundsätzlich ist bei starren und nicht frostfrei ausgebildeten Fundamenten und bei nicht frostsicheren Böden zusätzlich ein ungebundenes Fundament aus frostsicheren Mineralstoffgemischen auszuführen.

Im Folgenden werden für die verschiedenen Bauteile Regelmasse zur Fundamentausbildung genannt. Sie gelten für Bauwerke mit durchschnittlicher Belastung vor allem im privaten Bereich und ausschließlich unter Beachtung der nachfolgend genannten Bedingungen. In allen anderen Fällen sind gesonderte statische Nachweise durch einen Fachmann zu führen. Grundsätzlich sind die baurechtlichen Vorschriften der jeweiligen Bundesländer zu beachten.

Lesen Sie, wie Mauern und Stützelemente richtig hergestellt werden.

Egal, wie Ihre Wunschlösung aussieht, wir haben den richtigen Stein dafür auf Lager. Unser Sortiment umfasst zahlreiche verschiedene Betonsteine, Mauern und auch Gabionen in unterschiedlichen Ausführungen.

FCN ist der Experte für Hangbefestigungen

Lassen Sie sich von unserem Verkaufsmitarbeiter umfassend beraten oder besuchen Sie unsere Mustergärten, um vor Ort einen Eindruck der vielfältigen Möglichkeiten zu bekommen, mit denen Sie Ihren Garten um eine Hangbefestigung mit Stil erweitern können.

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